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	<title>Die DiVa &#187; Schicksal</title>
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		<title>Rüdiger</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 11:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Asphalt surrt, die Stadt glüht. Mädchen fahren mit zu kurzen Röcken auf zu alten Fahrrädern, Autofahrer können sich nicht entscheiden, hinter den Mädchen fahren und sich der Illusion hingeben, dass man nur den Arm ausstrecken muss um ihnen an den Hintern zu fassen oder den Mädchen entgegenkommen  um einen Blick unter die zu kurzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Asphalt surrt, die Stadt glüht. Mädchen fahren mit zu kurzen Röcken auf zu alten Fahrrädern, Autofahrer können sich nicht entscheiden, hinter den Mädchen fahren und sich der Illusion hingeben, dass man nur den Arm ausstrecken muss um ihnen an den Hintern zu fassen oder den Mädchen entgegenkommen  um einen Blick unter die zu kurzen Röcke zu erhaschen. Wahrscheinlich ist beides tagrettend. Urbane Junge flüchten in das bisschen Stadtnatur, dass die Planer haben anlegen lassen, und rasten wegen eines Frosches im hohen Schilf aus. Alle 5 Meter raucht ein Gill am Fluss, schöne Körper werden möglichst ungewollt in Szene gesetzt. Zufällig will man aussehen.</p>
<p>Die Sonne versucht mich zu blenden, als ich die Augen öffne und direkt auf eine schwarze mich angrinsende Hundeschnauze schaue. Er hat die schwer bewachte Wurst vom Grill geklaut und sich einverleibt. Wachdienst war noch nie meine Stärke, ich bin eingeschlafen, wie der Sonnenbrand auf meiner Nase beweisst.  Mistvieh denke ich, aber zum Glück sind die von Bell so schlau und packen 2 Würste in eine Packung, ich muss also nicht mitten in der wilden Stadtnatur verhungern, hier wo mich doch eh niemand finden würde und mich Frösche und Ameisen innerhalb kürzester Zeit so zerfressen hätten dass ich nur noch anhand meiner Zähne identifizierbar bin. Völlig klare Sache, denke ich und starre den Hund, an der fast mein Todesurteil gebellt hätte.</p>
<p>Hübsch ist er, fährt es mir durch den Kopf,  so schön gezeichnet und treudoofe braune Augen hat er, ich werde ihn Rüdiger nennen und behalten. Schliesslich hat der Penner vorhin gesagt er sei ein Streuner, der sich an niemanden binden kann. Ich werd ihn an mich binden, mit Kalbsbratwurst wenn es sein muss. Ich gebe Rüdiger auch die zweite noch rohe Kalbbratwurst, er legt sich zufrieden ins Gras und ich kuschle mich auf seinen rundgemütlichen Bauch. Rüdiger und ich, der kalbsbratwurstfressende Streuner und die Wurstwachniete das wird ein Team! Der Wind dreht und vom Einweggrill nebenan weht der Geruch nach Steak zu uns rüber. Rüdiger springt auf und galoppiert dümmlich grinsend entgegen des Windes, mein Kopf landet im Gras. Ich springe auf, rufe ihm hinterher, locke ihn mit Brot und Tomaten, er dreht sich nichtmal um. Kalbsbratwurst habe ich keine mehr. Vielleicht habe ich ihm zu schnell gegeben was er wollte. Mit einer weiteren Wurst hätte ich noch etwas länger auf seinem Bauch liegen können.</p>
<p>Es ist dunkel. Die Stadt kühlt aus. Nachschwärmer beleben leise schüchtern die Gassen. Ich fahre mit meinem zu kurzen Rock auf meinem zu alten Fahrrad. Der Wind weht mir um die Nase. Ich biege links ab in meine Strasse. Der Metzger an der Ecke verkauft Kalbsbratwürste.</p>
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		<title>Weihnachtsstoff: Der Text zur Lesung &#8220;mit einem Hauch von Zimt&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 10:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DiVa auf Reisen]]></category>
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		<description><![CDATA[Mein Name ist Helen, ich bin 22 Jahre alt, Tochter einer Mutter die um mich weint, eines Vaters der mich vergessen hat und ich bin ein Junki. Wie ich hier her gekommen bin und wie ich hier wieder rauskomme weiss ich nicht, ist auch egal, Hauptsache dieser Schmerz geht endlich weg. Der in meinem Kopf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Name ist Helen, ich bin 22 Jahre alt, Tochter einer Mutter die um mich weint, eines Vaters der mich vergessen hat und ich bin ein Junki. Wie ich hier her gekommen bin und wie ich hier wieder rauskomme weiss ich nicht, ist auch egal, Hauptsache dieser Schmerz geht endlich weg. Der in meinem Kopf, in meinem Bauch, in meinem Herz.  Heute ist Weihnachten, da geht’s um Geld, Geld für Geschenke. Mir geht’s auch um Geld, Geld für Weihnachtsstoff. Sehn Sie, Wenigstens weiss ich warum ich hierhergekommen bin.</p>
<p>*Da grunzt er, warses ja eigentlich nicht wert! Wer weiss was man sich bei dir so holt. Auf den nächsten Schuss!*</p>
<p>Er  lacht höhnisch und schmeisst 50 Mark auf das schmuddelige Sofa, kneift mir zu fest in die linke Brust, kratzt sich an den Eiern und verlässt schnaubend den Raum.</p>
<p>Ich zittere, vor Kälte, Wut und Schmerzen. Ich bin auf turkey, kenn Sie das? Der zieht dir durch den ganzen Körper. Schmerzen im Magen, heiss und kalt ist dir dann und das Licht könnte nicht greller sein. Eigentlich war`s ja schon viel zu spät für den nächsten Freier, der letzte Schuss viel zu lange her. &#8220;Streng dich mal ein bisschen an, verdammt, das kann doch nicht so schwer sein jemanden zum ficken zu finden hier!&#8221; schrie Tim. &#8220;Verdammt Tim, es ist arschkalt und an Weihnachten sind alle bei ihren Familien, verfickte Christkindharmonie, da geht keiner raus um.. ja du weisst schon!* aber Tim hat so fürchterlich am ganzen Körper gezittert, was sollte ich denn machen. Er zog sich die durchlöcherte Jacke bis zu den Ohren und schubste mich in Richtung Strasse. &#8220;Nicht wenn du hier so dumm rum stehst! Beweg deinen Arsch an die Strasse, du machst das doch nicht zu ersten Mal, die Reichen haben genug von ihren dämlichen Familien, also ab aufn Rücken!*</p>
<p>Tim hat ja Recht,  ich mache das nicht zum ersten Mal. Ich mache das zum ich habe vergessen wievielten Mal, aber, es war seine Idee, damals. Ah, fangen wir vorne an. Ich habe Tim während des Studiums kennengelernt. Nicht das ich jemals Einserschülerin gewesen wäre, aber für die Uni hat es mit Nachhilfestunden und viel Gürtelhilfe von Vater gereicht. Dann halt Betriebswirtschaft hatte Vater befohlen. Dann halt Betriebswirtschaft. Tim war bei den Medizinern, gross, geheimnissvolle Smaragdaugen, sein süsses Lächeln riss mir den Boden unter den Füssen weg. Damals, auf dieser Party. Das war nun 3 Jahre her. Vater hatte seit dem nichts mehr befohlen, Tim schon. *Nur ein kleiner Stich, das macht nichts, danach fühlst du dich wie ein neuer Mensch.* Geradezu sanft hat er die Nadel angesetzt, Wärme, Geborgenheit, Glück, Schwindel, wie der Duft nach Zimt aus der Küche zu Weihnachten, so fühlte es sich an, das erste Mal. Dass es nie wiederkehren würde, hat Tim nicht gesagt, und da bin ich nun und jage ihm nach, dem Gefühl von Weihnachten mit fünf, kennen Sie das? Wenn man vor der Wohnzimmertür steht, den Duft von Kerzen riecht und das Rascheln von Geschenkpapier hört, man will das immer immer immer.</p>
<p>Am Anfang konnte ich meinen Eltern noch erzählen das ich wegen dem Druck an der Uni so dünn werde, aber Als aus dem Tresor 500 Mark und Grossmutters Erbstücke fehlten, rastete Vater das erste Mal, das erste von unendlichen vielen Malen. Ich weiss nicht wie viele geklaute Mark später schmiss er mich raus. Mutter stand weinend daneben. *Die kommt schon wieder, wirst sehen, Hilde, die hält das nicht aus alleine!*</p>
<p>Ein paar Monate lang brachte Mutter mir heimlich Geld. *Ja Mama, ich kaufe mir bestimmt was zu Essen davon, wirklich, wirklich!* log ich. Bis Vater dahinter kam und es verbot. Was hätte ich denn machen sollen? Betteln wollte Tim nicht. &#8220;Scheisse Helen, weisst du wie lange ich da an der Strasse stehe? Soviel verdienst du in 10 Minuten, mach doch einfach die Augen zu und denk an was schönes, ans Meer, du faselst doch immer davon dass du da irgendwo hinwillst, Milch aus Kokosnüssen trinken und so scheiss. Denk doch da dran!&#8221;<span id="more-489"></span></p>
<p>Der erste war ganz nett, einer der sonst keine kriegt. Eigentlich wollte er lieber reden und ein bisschen ficken. Ich wollte es schnell hinter mich bringen. Der nächste war alt, stank nach Bier und *liebt junge Fotzen, Baby!* Nach dem hab ich mir geschworen nie wieder affig anschaffen zu gehen. Schliesslich habe ich ein Semester Betriebswirtschaft studiert und strategisch denken kann ich, naja konnte ich.</p>
<p>Doch heute war alles anders, drei Stunden standen wir in der Kälte und kaum ein Auto kam vorbei und wenn dann saßen mindestens drei Menschen drin, einer davon klein und grinsend seine neuen Spielzeugautos oder ihre neue Barbie befummelnd, und dann doch, gerade der, dieses perverse Arschloch erwischte mich voll aufem Affen. Mit seinem Volvo kam er rangefahren, so einer mit Sonnenschutzkatzen für die Kinder in den hinteren Fenstern, verhandeln wollte er nicht *50 Mark, oder du kotzt die ganze Nacht, kommt eh keiner mehr heute, die dürfen an Weihnachten alle über Ihre Alten rüber! Steig ein, Kleine los!* Als ich mich umgedreht hab, um nach Tim zu sehen, nickte der nur wild. Was soll ich machen, ohne ihn wär ich allein. Und dich lieb ihn ja, glaub ich, also los.</p>
<p>Zwischen meinen Beinen brennt es. Scheisse das auch noch, Tripper oder was auch immer der mir angedreht hat. *10 Mark mehr wenn du`s ohne Gummi machst* hatte er gesagt und die Antwort nichtmal abgewartet.</p>
<p>&#8220;du glaubst du hast es schwer, du kleine Cracknutte, hast doch nur deinen nächsten Schuss im Kopf! Mich fickt mein Chef jeden Tag in den Arsch, weisst du wie sich das anfühlt? Ich werd`s dir schon noch zeigen. Und dann meine Frau! Alle drei Monate darf ich mal ran, und dann schön mit kuscheln und so. Kuscheln, dass ich nicht lache, liegt da wie ein Brett die Alte. Zieh dich aus, zeig mal was du zu bieten hast, kann man mit dir was anfangen?* Mechanisch hab ich mein T-Shirt ausgezogen, um das alles endlich hinter mich zu  bringen. &#8221; Ein bisschen wie die Möpse von meiner Tochter.“ Schnaubte der Fettsack.</p>
<p>Schwer und schwitzig lag er dann auf mir. Kein Anal und Oral kostet extra, konnte ich grad noch stammeln, Ihm war das egal, ich konnte mich garnicht wehren. Er hat mir einfach den Kopf in den Nacken gedrückt, mich auf den Bauch  geschmissen, ich meine ich habe das ja schon mal gemacht, aber nicht so ohne das ich mich wehren konnte, und das tat verdammt weh. &#8220;Jetzt zeig ich dir mal was echte Männer so drauf haben,“ stöhnt und schnaubte er, ich glaube der hat gar nicht bemerkt dass ich fast geheult habe vor Schmerzen, so hätte der auch eine Weihnachtsganz flachlegen können. „Sag das du das magst, los!“ Klatsch. Nein, ich werd jetzt nicht heulen, das will der doch nur. Nach einer Stunde war der Glatzkopf endlich fertig, ich dreckig. *Fröhliche Weihnachten, schöne Geschenke* hat er noch gelacht und sich die  Hose zugeknöpft.</p>
<p>Und da sitzt ich nun, ist mir kalt oder heiss? Hier gibts nichtmal ein Bad in dem ich mich waschen könnte. Ich finde einen verdreckten Lappen, mit dem ich mich wenigstens ein bisschen abwischen kann, kann ja so nicht auf die Strasse, früher habe ich immer gut gerochen, ich vermute heute ist das anders. Ich muss Tim finden, Tim muss das Geld kriegen und den Dealer anrufen. Lange halte ich das nicht mehr aus. Der Stoff des T- Shirts schmerzt auf meinen Brüsten und meine Jacke scheint 10 Kilo zu wiegen. Als ich aus das Motel in die kalte Nacht verlasse, tanzen Schneeflocken im Licht der Strassenlaterne. Ich muss an Mutter und Vater denken, wie sie jetzt am Esstisch sitzen und Bockwürste essen. Über ihre verkommene Tochter reden. Vater missmütig, Versagerin. Mutter voller Sorge, die arme Kleine. Eine Schneeflocke landet auf meiner Nase und da! Plötzlich! ich fühle was, ein kleines feuchtes Etwas, watteleicht, endlich, endlich wieder etwas fühlen! BAM, der Schmerz durchfährt mich und erinnert mich an die Mission. Tim finden, Raum finden, Augen zumachen, vergessen dass heute alle zusammensitzen und sich lieb haben. Es ist verdammt kalt, ich schliesse meine Jacke, und eile die Strasse hinab. Mitten in der Finanzmetropole scheint kein Mensch unterwegs zu sein. Doch, da, jemand kommt auf mich zu. Ich gucke zu Boden, versuche es wenigstens, aber der fixiert mich, das merke ich genau. Nicht noch einer, fährt es mir durch den Kopf, obwohl, das bringt Geld, Geld für was zu essen, ob ich noch mal durchhalte? Wann habe ich eigentlich das letzte Mal gegessen?</p>
<p>Der grosse junge Mann kommt schnell näher, er hat die Schultern bis zu den Ohren hochgezogen, läuft direkt auf mich zu. Ich bleibe stehen, kann mich nicht bewegen, schaue auf und blicke in das Meer, seine wunderschönen ozeanblauen Augen schauen mich traurig an, er riecht wunderbar, nach Familie, Essen und ein bisschen nach Bier.</p>
<p>„Du hast da was auf der Nase“ meint der Junge, und wischt mir liebevoll den Tropfen der eben noch ein herrliches watteweiches Gefühl war aus dem Gesicht. „Wer bist du?“ fragt er. Seine Hand streichelt über meine Wange, „woher kommst du? du siehst schön aus, schön und traurig“ „Du siehst auch schön aus schön und traurig.“  ist alles was ich schwach flüstern kann. „Komm du mit mir?“ lächelt er schwermütig, „lass uns alles vergessen und weglaufen, Weihnachten am Meer mit Milch aus Kokosnüssen anstatt dem verfickten Duft nach Zimt! Was sagst du?“</p>
<p><strong>JA, JA, JA</strong> will ich schreien, nimm mich mit, nimm mich in deine Arme, wärm mich, hau alle kaputt die mir wehtun. Bleib hier, bei mir. JA JA JA!*</p>
<p>Doch ich sage nichts, er wird weitergehen, einen Abend haben wie so Jungen ihn eben haben, vielleicht ein süsses, frisch gewaschenes sauberes Mädchen finden, mit glänzenden Haaren und niedlicher Hello Kitty Bettwäsche. Er wird mit ihr gehen und kuscheligen Blümchensex haben. Vielleicht vom Vater überrascht werden oder sich verlieben. Dann nach hause fahren, unter das Dach, dass sein Vater gebaut und  in das Bett, dass seine Mutter frisch bezogen hat. Aber ich will so gerne mit ihm weg gehen, ich will das frischgewaschene Mädchen sein in das man sich verliebt, das sich nur um ihre Haare kümmert und deren Vater sich Sorgen macht, mit wem sie so zusammen ist.  Ich hole Luft, setze an: &#8230;Du.. also weißt du ich.. wir&#8230; mehr kommt nicht aus mir raus. Mehr bin ich auch nicht, wahrscheinlich, ein paar Fetzen.</p>
<p>„Helen! Helen! Wie viel verdammt, hat er ordentlich gezahlt, der Fettsack?“ Tim reisst mich am Arm, „Komm schon, Heinz wartet im Park, mit Weihnachststoff! Beweg dich! Ich hab so einem alten Knacker auch noch einen runtergeholt, dafür kauf ich dir n paar Spekulatius. Los!“</p>
<p>Ich falle fast um als Tim mich wegzieht, ich versuche den Blick des Jungen noch mal zu erwischen, er schaut mir nach, mit traurigen Augen, blau wie das Meer, und plötzlich riecht alles nach Kokosnuss, alles ist rosa und sauber und schön. Aber Heinz, verdammt Heinz hat Weihnachtsstoff&#8230;</p>
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		<title>Meine Mutter hatte Recht</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 16:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Tagesschau, jeden Abend die Tagesschau. Immer diese schlimmen Bilder, denkt sie. Aber er will es so, jeden Abend. Es interessiert Sie nicht. Sie steht auf verlässt das Sofa, dass ihre Eltern ihnen zur Hochzeit vor gut 45 Jahren geschenkt haben. Bei Aufstehen fällt ihr Blick auf seine Glatze, dieses wiederlich glänzende Fleischmütze auf seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tagesschau, jeden Abend die Tagesschau. Immer diese schlimmen Bilder, denkt sie. Aber er will es so, jeden Abend. Es interessiert Sie nicht. Sie steht auf verlässt das Sofa, dass ihre Eltern ihnen zur Hochzeit vor gut 45 Jahren geschenkt haben. Bei Aufstehen fällt ihr Blick auf seine Glatze, dieses wiederlich glänzende Fleischmütze auf seinem Kopf, der  graubraune Haarkranz, die Nackenwülste. Sie atmet tief ein und verlässt die gute Stube um sich dem Abendessen zu widmen. Kartoffeln und Kohl, das mag er so gerne, sagt er und seine Mutter hat das auch immer gekocht, besser, sagt er. Hätte Sie doch auf ihre Mutter gehört und Wilhelm Ulrich geheiratet, der hatte so nette Eltern und schönes volles Haar. Doch er hatte ja unbedingt weitermachen müssen damals, dieser dumme Junge, obwohl sie ihm erklärt hat das er ihn vorher rausziehen soll. So hat ihr das Käthe Drubowski, ihre beste Freundin, erklärt. Die ist mit jedem in die Scheune, damals. Er war ihr erstes Mal, damals. Und sofort wurde Sie schwanger. Mit Karl- Heinz.</p>
<p>Sie muss an die Ex- Frau Ihres Sohnes denken, die konnte auch nicht kochen. So richtig vom Fleisch gefallen ist er, der Karl- Heinz. Gott sei Dank, hat sie ihn verlassen, dieses grossbusige Miststück, bestimmt wegen eines Anderen, und ob das Kind von ihm ist, das soll die auch erstmal beweisen.</p>
<p>*Ich geh noch schnell aufn Pils ins Eck* ruft er aus dem Flur. Sie ist entsetzt, das Essen ist doch bald fertig, nie redet er mit ihr, geht immer ins Eck und kommt stinkend und betrunken wieder nach hause. Sie schreit ihn an, wieder, in der Hoffnung er bliebe. Die Tür fällt ins Schloss. Sie legt den Kochlöffel in die Spüle, schaltet den Herd ab, verlässt die Küche und geht ins Badezimmer an den Medikamentenschrank. Da sind die Schlaftabletten die sie während ihrer Zeit als Schwester im Altersheim mitgenommen hat.</p>
<p>Er biegt um die Ecke in die graue Strasse in der sie wohnen, torkelt ein wenig, kneift die Augen zusammen. Warum steht denn da vor dem Haus ein Krankenwagen, die Nachbarn haben sich wohl wiedermal auf die Kappe gegeben denkt er. Er dreht um und beschliesst nochmal ins Eck zu gehen. Hat ja doch keinen Sinn zuhause, sie ist ja eh wieder nur sauer auf ihn.</p>
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		<title>Eigentlich wollte ich einfach nur mal vögeln</title>
		<link>http://diediva.com/2009/09/eigentlich-wollte-ich-einfach-nur-mal-vogeln/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 17:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
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		<description><![CDATA[Da sitzen Sie nun, die Backen hängen, die Haaren drahtig grau auf ihrem Kopf, inexistent auf seinem Kopf. Im Fernsehen läuft die Tagesschau, wie jeden Abend. Sie steht auf. Auf der olivfarbenen Samtcouch bleibt eine Delle. Genau wie überall an ihr, überall Dellen, denkt er. Das ging früher auch behender, das Aufstehen. Denkt er. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da sitzen Sie nun, die Backen hängen, die Haaren drahtig grau auf ihrem Kopf, inexistent auf seinem Kopf. Im Fernsehen läuft die Tagesschau, wie jeden Abend. Sie steht auf. Auf der olivfarbenen Samtcouch bleibt eine Delle. <em>Genau wie überall an ihr, überall Dellen</em>, denkt er. <em>Das ging früher auch behender, das Aufstehen. </em>Denkt er. Er kann Ihren Geruch nicht mehr ertragen,sie riecht immer ein bisschen nach Kartoffeln mit Kohl. Hätte er doch bloss Käthe Drubrowski geheiratet damals. Die wäre heute noch schön, fest, rieche nach Blumen, nach frisch gemähten Gras und mache nicht so rasselnde Schnarchgeräusche im Schlaf. Als ziehe man einen dickflüssigen grünen Schleim aus einem leeren Becher durch einen kleinen Strochhalm. Gott, wie er dieses Sofa hasst, die Wohnwand, Wuppertaler Barock und den Teppich, der seine besten Jahre schonlange  hinter sich hat. Und da, die Bilder von den Kindern, den Enkeln, ihrer Hochzeit, der Hochzeit der Kinder, warum macht eigentlich keiner Bilder von Scheidungen? Weil keine Bilder mehr Platz haben über dem Fernseher. Gott sei Dank hat seine Schwiegertochter, Karl-Heinz verlassen, dieser Taugenichts von Sohn. Luisa, die hatte vielleicht Riesenöcken. Heimlich hat er immer hingesehen. Plötzlich, eines Nachts da regte sich wieder was, als er an Luisas tolle Brüste dachte, und dann fing sie an zu schnarchen wie ein verschnupftes Rhinozeros.</p>
<p>Er steht auf, verlässt das Wohnzimmer, zieht sich seine ausgelatschten braunen Schuhe an, die sie ihm vor zwei Jahren von Woolworth mitgebracht hat.</p>
<p>*Ich geh noch schnell auf`n Pils ins Eck* ruft er ihr zu. Sie ranzt ihn an aus der Küche, dass sie jetzt doch Essen gemacht hat, das er bitteschön gefälligst da bleiben soll, dass er immer weg ist, dass das ja wohl jetzt die Höhe sei, und dass ihre Mutter Recht hatte.</p>
<p>Er schliesst die Haustür, schliesst die Jacke über seinen Bierbauch. Draussen ist es grau, dunkel und kalt. Eigentlich, denkt er, wollte ich einfach nur mal vögeln, damals. Sie sei leicht zu haben, hatten seine Freunde gesagt, damals. Dass sie sich grad schwängern lassen würde, hatten sie vergessen zu sagen.</p>
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		<title>Grippe de cochon im Plattenladen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 08:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebesperlen]]></category>
		<category><![CDATA[Madame Anique]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[physische Interaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die DiVa sitzt an Ihrer Prilblumen Empfangstheke und siniert über Sinn und Unsinn von Vorstellungsgesprächen, denn gestern hat Sie sich vorgestellt, beim Metzger und beim Bäcker, aber irgendwie war nicht Ihr Tag gestern, also weiss Sie nicht ob Metzger Schwattenwiler und Bäcker Hohlbein Ihr auch in Zukunft die heissgeliebten Baukasten Frikadellenbrötchen freihaus liefern werden.
Draussen ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die DiVa sitzt an Ihrer Prilblumen Empfangstheke und siniert über Sinn und Unsinn von Vorstellungsgesprächen, denn gestern hat Sie sich vorgestellt, beim Metzger und beim Bäcker, aber irgendwie war nicht Ihr Tag gestern, also weiss Sie nicht ob Metzger Schwattenwiler und Bäcker Hohlbein Ihr auch in Zukunft die heissgeliebten Baukasten Frikadellenbrötchen freihaus liefern werden.</p>
<p>Draussen ist es grau-blau und die Sonne strahlt in Strömen durch den glitzernden Regen, als die sich die Tür meckernd öffnet.  Hinein kommen High Heels, ein Bleistiftrock mit rotem Blazer und ein dicker schwarzer Schal mit dunkelbrauner Lockenmähne aus dem es röchelt und hustet.</p>
<p>*Madame DiVa, isch bin krank! Isch besoin ein Tee et ein Aspirin et..* Madame Anique niesst damenhaft, hustet elegant hinterher und sinkt auf Ihre Chaiselongue. *Isch glaube isch abe die Grippe de cochon, aber die übsche junge mexicanische Model des dessous, die musste isch einfach aben, mon dieu der war so&#8230;* Madame Anique schneuzt in Ihr seidenes Taschentuch, legt sich zurück und schliesst die fieberglänzenden Augen.</p>
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		<title>Die DiVa braucht eine Pause</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 20:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Liebesperlen]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>
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		<description><![CDATA[Werte Leserschaft,
der Plattenladen steckt Mitten in der Wirtschaftskrise. Die Geschäfte laufen nicht mehr so wie sie sollten.
Nein, um ehrlich zu sein, steckt vor allem die Delinquentin in einer tiefen Sinnkrise. Es gibt Momente da kennt nichtmal die DiVa die Antwort auf die für Sie alles entscheidenen Fragen. Nun ist dieser Moment gekommen. Sie muss sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werte Leserschaft,</p>
<p>der Plattenladen steckt Mitten in der Wirtschaftskrise. Die Geschäfte laufen nicht mehr so wie sie sollten.</p>
<p>Nein, um ehrlich zu sein, steckt vor allem die Delinquentin in einer tiefen Sinnkrise. Es gibt Momente da kennt nichtmal die DiVa die Antwort auf die für Sie alles entscheidenen Fragen. Nun ist dieser Moment gekommen. Sie muss sich hinterfragen, verändern, nicht zurückschauen. Doch auch das nach vorne sehen ist im Moment kaum möglich. Daher verabschiede ich mich für einen Moment. Wie lange dieser Moment dauert? Fragen Sie mich nicht, manchmal passieren Dinge schneller als man sie begreifen kann. Lebenssituationen ändern sich, Menschen ändern sich, scheitern an ihren eigenen Ansprüchen und Wünschen.</p>
<p>Ich werde Sie vermissen und bin hoffentlich wieder bald unter Ihnen. Bleiben Sie mir gewogen, vergessen Sie mich nicht. Ich komme wieder, schöner und besser als zuvor.</p>
<p>Herzlichst und von Herzen</p>
<p>Ihre DiVa</p>
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		<title>Madame Anique erklärt die Liebe: oder es ist nicht immer was es ist</title>
		<link>http://diediva.com/2009/05/madame-anique-erklrt-die-liebe-oder-es-ist-nicht-immer-was-es-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 10:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebesperlen]]></category>
		<category><![CDATA[Madame Anique]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[Als die DiVa heute morgen den Plattenladen betrat erfrohr ihr das leicht verklärte Lächeln umgehend im Gesicht. Madame Anique richtet sich auf, tupft sich mit Ihrem bordeaux-roten Seidentaschentuch die schwarzverlaufenden Linien unter den Augen weg, richtet Ihren schwarzen Bleistiftrock und scheitert am Versuch eines Lächelns.
*Mon dieu, Madame DiVa, vous mit Ihnen abe isch garnischt calculé. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als die DiVa heute morgen den Plattenladen betrat erfrohr ihr das leicht verklärte Lächeln umgehend im Gesicht. Madame Anique richtet sich auf, tupft sich mit Ihrem bordeaux-roten Seidentaschentuch die schwarzverlaufenden Linien unter den Augen weg, richtet Ihren schwarzen Bleistiftrock und scheitert am Versuch eines Lächelns.</p>
<p>*Mon dieu, Madame DiVa, vous mit Ihnen abe isch garnischt calculé. Sie wollten doch nach <a href="http://www.frauvonwelt.com/?p=734">Colonge</a>, zu die wunderbare Abend mit die wunderbare lesende Menschen.*</p>
<p>*Nein liebe Madame Anique, das ist erst am Wochenende, aber jetzt sagen Sie mal was ist denn mit Ihnen los? Haben Sie etwa geweint? Sie, die personifizierte Contenance?*</p>
<p>*No, no, ma cherie, isch abe nur&#8230; isch, wissen Sie, isch atte ein Fliege in die Auge. Ne vous tracassez pas.*</p>
<p>Eine DiVa weiss wann es Zeit ist, den Laden zu schliessen und einen starken Kaffee zu brühen. Sie weist Madame Anique den Platz auf Ihrer Chaiselongue zu, deren sprachfördernde Wirkung über die Grenzen des Plattenladenlandes hinaus bekannt ist.</p>
<p>Wenige Minuten nachdem Sie den duftenden Kaffee mit einem Schuss Congnac aus Ihrem silbernen Flachmann verfeinert hatte, lehnt sich Madame Anique zurück und beginnt zu erzählen.<span id="more-38"></span></p>
<p>Die DiVa beschliesst die Geschichte der Dame so in Ihr Tagebuch zu schreiben:</p>
<p>Vor langer Zeit, als eine Zigarette in der Hand noch die Taube auf dem Dach war, und Cary Grant mit Ginger Rogers über Parkettböden flog, lebte eine reizende junge Mademoiselle Anique in New York. Anique war glückliches Revue Girl und verdrehte den Herren die Köpfe bis zum perfekt geknüpften Krawattenknoten. Sie führten Sie aus, in die schönsten Etablissements, Tanzcafés und elegantesten Restaurants.<br />
Führte Sie eine Zigarette an die roten Lippen erstrahlte der Raum sofort in benzinfeuerzeuggeschwängertem Licht. Der Champus floss in Strömen, der Kaviar türmte sich auf perlmuttenen Löffeln.<br />
Eines Nachts als sie das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Paramount_Theater_(New_York_City)">Paramount Theater </a>mit müden Füssen verliess wurde Sie von einer Grupper junger schöner Menschen in ein Tanzlokal eingeladen. Ein attraktiver blauäugiger Mann der sich ihr nie vorstellte forderte sie zum Tanz auf. Sie verbrachten wenige wilde Tage zusammen, bis Mademoiselle Anique beschloss wieder Ihrer Wege zu gehen. Der Strauss weisse Rosen, der Sie kurz darauf zusammen mit einer Langspielplatte des schönen jungen Mannes, erreichte verwirrte Sie sanft. Er habe Ihr ein Lied geschrieben: &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=vhO3NynS9FI"><em><strong>You got my head</strong></em></a>, cherie&#8221; schrieb Frank damals auf einen kleinen leicht vergilbten Zettel.</p>
<p>Die Jahre gingen ins Land und Mademoiselle Anique verschlang schöne junge Liebhaber in gleicher Kadenz wie Sie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mary_Jane_(shoe)">Mary Janes </a>durchtanzte.</p>
<p>Doch dann, nach einer Revue, als sie hungrig im gleissenden Licht eines Hot Dog Standes, mit verschmiertem Make- up und verrutschten Kopfschmuck, einen Chilli-Dog verschlang, sollte sich alles ändern, ihr Herz sollte stehen bleiben und nie wieder im selben Rythmus schlagen.</p>
<p>*Boy, get me some onions, hurry pinhead!* brüllte der fett-fettige Hot Dog Verkäufer in Richtung einer siffigen kleinen Tür direkt neben dem Stand. Kaum eine Minute später stand ein verdreckter Junge in Mademoiselle Aniques Alter, mit einem Eimer gehackter Zwiebeln vor ihr. Nie wird Sie dieses Lächeln vergessen, diese warmen braunen Augen. Alles verschwand, der Hot Dog Stand, der fett-fettige Verkäufer, die schmerzenden Füsse und der Boden unter Ihnen.<br />
*Triff misch an die Entrée zu die Central Park, Mademoiselle.* raunte er bevor er unter Flüchen des fett-fettigen Mannes wieder in der kleinen siffigen Tür verschwand.</p>
<p>Béranger hatte vor wenigen Monaten Frankreich verlassen um sein Glück im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu versuchen. Musiker wollte er werden, ganz gross rauskommen, mit Frank Sinatra auf der Bühne stehen, er schlief hinter der kleinen siffigen Tür und wartete auf die Erfüllung seines Traums.</p>
<p>Im Sternenlicht des Central Parks dann war es um Mademoiselle Anique geschehen. Wie sie Ihn liebte, seinen drahtige junge Körper, seine Ideale, den Geruch seiner Haare. Drei Tage und Nächte verbrachten Sie in Mademoiselle Aniques kleinem Appartment in Brooklyn. Als er sie verliess versprach er anzurufen. Drei Tage und Nächte wartete Anique vor dem Telefon, schlief nicht, ass nicht, dachte nur an ihn. Er rief nie an. Sie wartete, erbrach sich ständig und Ihre Tanzkostüme begannen um die Taille zu zwicken. Merklich runder fand Sie ihn wieder, den Hot Dog Stand mit dem fett-fettigen Verkäufer.<br />
*That french fool, you mean? Damned, this boy was useless, left to become a singer! Wait, he left you a note&#8230; well, as far as I see it wasn`t the only thing he left you, aight!*</p>
<p>Auf dem Zettel stand eine Adresse in Frankreich. Er hatte Sie verlassen ohne ein Wort, das würde Sie nicht hinnehmen. Mademoiselle Anique holte all Ihr Geld von der Bank, packte Ihren Koffer und machte sich auf den Weg in das kleine Städtchen im Elsass. Zwei Tage später stand Sie erschöpft und zitternd vor einem kleinen heruntergekommenen Haus, klopfte, sah seine Augen aber nicht sein Lächeln und alles wurde schwarz. Als sie Tage später in einem weissen frischen Bett wieder aufwachte, brachte die Krankenschwester gerade das Essen.</p>
<p>*Sie müssen etwas essen, Kindschen. Sie brauche force, maintenant! Je suis desolé, pour l`enfant. Vous avez quelq`un? Sie atten kein Besuch seit die fremde jung Mann sie hat gebracht, er at nischt gesagt sein Nom.*</p>
<p>In diesem Moment beschloss Madame Anique nie wieder zu lieben, Männer zu Ihrem Vergnügen zu benutzten und sie auf Rosen zu betten und mit High Heels zu zertreten.</p>
<p>*Nun, Madame DiVa, nun vous savez, isch war nischt immer was isch bin eute. Aber eute, eute ist le jour an dem ein Leben ist geendet und ma nouvelle Leben at begonnen.*</p>
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<p><small><a href="http://www.diediva.com/index.php/2009/05/12/madame-anique-erklaert-die-liebe-oder-al">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></div>
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		<title>Elvis ist tot</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 11:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lieblingsmenschen]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Tage muss die DiVa Tr&#228;nen trocknen, die Lieblingslesbe trauert, trauert um einen herben Verlust. Elvis ist von uns gegangen. Er starb am Donnerstagnachmittag 14.38 Uhr Ortszeit. An Leberversagen, wie die sich bei der 5 min&#252;tigen Obduktion rausstellen sollte. Seine Leber konnte die Unmengen an Medikamenten und Chitin nicht mehr verarbeiten. 
Dr. Schneller konnte nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tage muss die DiVa Tr&#228;nen trocknen, die Lieblingslesbe trauert, trauert um einen herben Verlust. Elvis ist von uns gegangen. Er starb am Donnerstagnachmittag 14.38 Uhr Ortszeit. An Leberversagen, wie die sich bei der 5 min&#252;tigen Obduktion rausstellen sollte. Seine Leber konnte die Unmengen an Medikamenten und Chitin nicht mehr verarbeiten. <br />
Dr. Schneller konnte nur noch daf&#252;r sorgen das sein Tod schnell und schmerzlos von statten ging. </p>
<p>Heute nun wurde Elvis begraben. Still und in einem Schuhkarton der Firma Bally.</p>
<p>Lebe wohl, Elvis *die Bartagame* Presley. Es trauern um dich Cher *die andere Bartagame* und Romeo mit Julia *die T&#252;pfelskinke*.</p>
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<p><small><a href="http://www.diediva.com/index.php/2009/04/17/elvis-ist-tot">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p>
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		<title>Die Frau Mama: Oder der Tag des toten Pferdes</title>
		<link>http://diediva.com/2009/03/die-frau-mama-oder-der-tag-des-toten-pferdes/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 16:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frau Mama]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frau Mama ist eine kleine herzliche Frau mit einem Lachen das jedem Zuh&#246;rer sofort Blumen aus den Ohren wachsen l&#228;sst. Und spriessen erstmal die Rosen, Tulpen und Nelken aus den Geh&#246;rg&#228;ngen gibt es kein zur&#252;ck mehr, man muss sie gern haben, bis, ja bis, geneigter Leser, man sich mit Ihr an den Allerwertesten ger&#228;t, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frau Mama ist eine kleine herzliche Frau mit einem Lachen das jedem Zuh&#246;rer sofort Blumen aus den Ohren wachsen l&#228;sst. Und spriessen erstmal die Rosen, Tulpen und Nelken aus den Geh&#246;rg&#228;ngen gibt es kein zur&#252;ck mehr, man muss sie gern haben, bis, ja bis, geneigter Leser, man sich mit Ihr an den Allerwertesten ger&#228;t, man k&#246;nnte sagen, dann fliegt einem der Kompost aus der H&#246;rmuschel wie sonst nur aus Bauer Beckmanns Trekker kurz vor Sommeranfang. </p>
<p>Diese Erfahrung musste auch der werte Herr Papa, vor knapp 40 Jahren machen, als er gerade frisch verliebt, in die Frau Mama selbstverst&#228;ndlich, an einem wundersch&#246;nen Fr&#252;hlingstag auf der A3 an einer damals noch unkultivierten Pferdeweide vorbeifuhr. In seinem neongelben Opel Manta versteht sich. </p>
<p>*Herr Papa, HALT AAN!* schrie die Frau Mama in das idyllische Polyesterinnenleben des Wagens. </p>
<p><em>*Herz, ich kann hier nicht anhalten, was ist denn los?*</em> der Herr Papa bremste von der H&#246;chstgeschwindigkeit 95 auf gewagte 50 km/h herunter.</p>
<p>*Da, das Pferd, das liegt!*</p>
<p><em>*Das ist sch&#246;n f&#252;r das Pferd, w&#252;rde ich jetzt auch lieber tun, liegen.*</em></p>
<p>*Dem gehts nicht gut, wir m&#252;ssen ihm helfen!*</p>
<p><em>*Liebes, ich wusste garnicht das du dich auf veterin&#228;re Ferndiagnostik spezialisiert hast, aber ich glaube dem Pferd geht es gut, das ruht sich nur ein wenig aus.*</em></p>
<p>*Nein, Neeeheein, Pferde stehen immer, IMMER, und wenn sie liegen sind sie tot oder zumindest sterbenskrank, also HALT AHAAN!*</p>
<p>Die n&#228;chsten 5 Minuten des elterlichen Streits wurden familienintern nie wieder zur Sprache gebracht, was wohl dem h&#228;uslichen Segen &#228;usserst dienlich war.</p>
<p>Quintessenz dieser Fr&#252;hlingsfahrt: Frau Mama riss, bei Tempo 78 die knarrige T&#252;r des neongelben Opel Mantas auf und drohte heraus zuspringen, w&#252;rde der Herr Papa nicht augenblicklich anhalten und das Pferd vor dem sicheren Tod retten. Das Hufgetier sprang, aufgeweckt durch das vorbeifahrende Geschrei auf sch&#252;ttelte sich kurz und galoppierte munter seines Weges. </p>
<p><em>*Gott Liebes, siehst du, dem Pferd geht es gut!*</em></p>
<p>*Du, du, du, Macho, du h&#228;ttest mich einfach aus dem Auto springen lassen, du liebst mich garnicht!*</p>
<p>Kompost aus Herrn Papas Ohren.</p>
<div class="item_footer">
<p><small><a href="http://www.diediva.com/index.php/2009/03/31/die-frau-mama-oder-der-apfel-faellt-manc">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p>
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		<title>Lotte: oder wie man von der Hostesse zum Messebauer wird</title>
		<link>http://diediva.com/2009/03/lotte-oder-wie-man-von-der-hostesse-zum-messebauer-wird/</link>
		<comments>http://diediva.com/2009/03/lotte-oder-wie-man-von-der-hostesse-zum-messebauer-wird/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 16:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[DiVa auf Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Lotte]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[DiVa sitzt in Ihrem Plattenladen und staunt nicht schlecht. Dieser Tage ist die H&#246;lle los, alle Nationen stecken den Kopf durch die alte, verglaste und freundlich l&#228;chelnde Eingangst&#252;r. Inder, Chinesen, Japaner, Thail&#228;nder, Franzosen, Amerikaner, Deutsche Sie k&#246;nnen sich etwas aussuchen. Pl&#246;tzlich sieht sie zwischen den ganzen fremdl&#228;ndischen K&#246;pfen einen Blondschopf auf und abh&#252;pfen.
*DIVA!!!* br&#252;llt Lotte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DiVa sitzt in Ihrem Plattenladen und staunt nicht schlecht. Dieser Tage ist die H&#246;lle los, alle Nationen stecken den Kopf durch die alte, verglaste und freundlich l&#228;chelnde Eingangst&#252;r. Inder, Chinesen, Japaner, Thail&#228;nder, Franzosen, Amerikaner, Deutsche Sie k&#246;nnen sich etwas aussuchen. Pl&#246;tzlich sieht sie zwischen den ganzen fremdl&#228;ndischen K&#246;pfen einen Blondschopf auf und abh&#252;pfen.</p>
<p>*DIVA!!!* br&#252;llt Lotte, *DIVA!!! Jetzt musst du zuh&#246;ren mir ist vielleicht etwas passiert hinl&#228;ngst!*</p>
<p>Die DiVa und alle Nationen schauen gespannt auf Lotte.</p>
<p>*Weisst du, da ist doch diese Ausstellung im Moment, die Schmuckausstellung in Basel, und ich, also ich bin da Chefin von einem Stand!*</p>
<p>Ein Raunen, in chinesisch, indisch, thail&#228;ndisch, franz&#246;sisch und so weiter geht durch den Laden.</p>
<p>*Ach, neinnein, das ist doch noch garnicht die Pointe!* gr&#246;hlt Lotte</p>
<p>*Also, ich durfte ja bei der Lieblingslesbe schlafen, weil die ganz in der N&#228;he wohnt, und weil ich keine Hotels mag.*</p>
<p>Ein erneutes multilinguales Raunen erf&#252;llt den Raum.</p>
<p>*Nein, nein, nein es geht ja noch weiter. Ich war fr&#252;her fertig mit arbeiten als die Lieblingslesbe, also hat sie mir Ihren Haust&#252;rschl&#252;ssel gegeben, und als ich reinkomme treffe ich im Flur auf einer Trittleiter mit Schraubenzieher in der Hand und rotem von einem gr&#252;nem Stoffhaarband gehaltenen Haarkn&#246;del auf dem Kopf, Hanna Barbara. <br />
Hanna Barbara war fr&#252;her mal Aktionsk&#252;nstlerin, also so in den 70ern, und in Ihrer Toilette die sich auf dem Gang des Hauses befindet ist das Licht defekt. An der Birne kanns nicht liegen, die hat Sie schon gewechselt.</p>
<p>Ich wollte mich schnellstm&#246;glich an Hanna Barbara vorbeischleudern, doch&#8230;</p>
<p>*Ah, endlich, die Lieblingslesbenfreundin?? Irgendeine Ahnung von Elektrizit&#228;t?*</p>
<p>Nein, Hanna Barbara, weder das eine noch das andere, ich bin EINE Freundin von Lieblingslesbe und Elektizit&#228;t lass ich mir mit nacktem Oberk&#246;rper reparieren, also sch&#246;nen Abend noch!</p>
<p>*Ach du bist nur w&#228;hrend der Messe hier? Eine Freundin von mir ist ja auch Hostesse und die erz&#228;hlt mir immer wie anstrengend diese Messetage doch sind!*</p>
<p>Ich schaue also an mir runter, gut, ich bin h&#252;bsch anzusehen, aber neben den gazellengleichen Messehostessen wirke ich wie ein Rumpelwicht in blond. </p>
<p>Ich arbeite nicht als Hostesse an der Messe, aber die Tage sind schon anstrengend, da freut man sich abends aufs Ausruhen, also sch&#246;nen Abend noch! </p>
<p>*Ach, dann bist du also eher vom Standbau? Das ist ja noch viel Anstrengender!*</p>
<p>Ich schaue erneut an mir runter.</p>
<p>Ja genau ich bin Standbauer, weisst du, Hanna Barbara, die Nylons sind ja so ungemein praktisch auf der Leiter, und mit den High Heels komm ich problemlos an die Deckenbeleuchtung. Also sch&#246;nen Abend noch!**</p>
<p>Die DiVa und die multilinugalkulturelle Gesellschaft grinst auf indisch, englisch, franz&#246;sisch, thail&#228;ndisch und Sie wissen schon.</p>
<p>Lotte wirft sich in Pose und verl&#228;sst den Laden, wahrscheinlich will irgendwo im blingbling Land ein Stand gebaut werden.</p>
<div class="item_footer">
<p><small><a href="http://www.diediva.com/index.php/2009/03/26/lotte-oder-wie-man-von-der-hostesse-zum-">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p>
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		<title>Konversation bis an den Rand der Glaubwürdigkeit</title>
		<link>http://diediva.com/2009/03/konversation-bis-an-den-rand-der-glaubwrdigkeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 10:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lieblingsmenschen]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieblingslesbe am &#220;berseetelefon: Hello Mrs. *piep*, this is Lieblingslesbe from the Hotel *blubb*, can I speak to Mrs. *plopp*, please? Or did she already arrive in Switzerland?
Mrs. *piep* am anderen Ende des &#220;berseetelefons: Oh, &#228;hm, well, let me think about&#8230;is she already in Switzerland, I don`t know, I think&#8230; Oh yes, right, no I think [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieblingslesbe am &#220;berseetelefon: Hello Mrs. *piep*, this is Lieblingslesbe from the Hotel *blubb*, can I speak to Mrs. *plopp*, please? Or did she already arrive in Switzerland?</p>
<p>Mrs. *piep* am anderen Ende des &#220;berseetelefons: Oh, &#228;hm, well, let me think about&#8230;is she already in Switzerland, I don`t know, I think&#8230; Oh yes, right, no I think she isn`t in Switzerland, she ist at the Jewellery Fair in Basel! </p>
<p>Lieblingslesbe: (&#8230;..), &#228;hm right, well, okay, could you then please give me her Mobile Number so I can call her, it is really urgent.</p>
<p>Mrs. *piep*: Well, &#228;hm, okay, &#228;hm, listen she doesn`t have her cellphone with her actually. But I will give you her E- Mail Adress, so you can write an E- Mail.</p>
<p>Lieblingslesbe: But will she see it immediately? You know it is really important.</p>
<p>Mrs. *piep*: Ah yes of course, she has her Black Berry with her.</p>
<p>Lieblingslesbe: No further comment, thank you!</p>
<p>*Anm.d.R.*: Namen der Redaktion bekannt</p>
<div class="item_footer">
<p><small><a href="http://www.diediva.com/index.php/2009/03/25/konversation-bis-an-den-rand-der-glaubwu">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p>
</div>
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		<title>Verwortbildlicht</title>
		<link>http://diediva.com/2009/03/verwortbildlicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 13:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopfkino]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie richtet sich auf, macht sich so gross sie eben kann, streckt dass Kinn vor und funkelt ihn aus grünen Augen herrausfordernd an.
&#8220;Siehst du, Ich kann auf meinen eigenen Beinen stehen!&#8221; sie sagt es fast trotzig, kindlich und dennoch bestimmt.
Er lächelt nur, wie er immer lächelt, überheblich, arrogant, besserwissend. Seine kalten blauen Augen schauen auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie richtet sich auf, macht sich so gross sie eben kann, streckt dass Kinn vor und funkelt ihn aus grünen Augen herrausfordernd an.</p>
<p>&#8220;Siehst du, Ich kann auf meinen eigenen Beinen stehen!&#8221; sie sagt es fast trotzig, kindlich und dennoch bestimmt.</p>
<p>Er lächelt nur, wie er immer lächelt, überheblich, arrogant, besserwissend. Seine kalten blauen Augen schauen auf sie herab.</p>
<p>Ohne ein Wort geht er in die Knie und zieht kräftig an dem was mal der Boden unter ihren Füssen war.</p>
<div class="item_footer">
<p><small><a href="http://www.diediva.com/index.php/2009/03/05/pueppi-oder-der-tag-als-fuesse-zur-sperr"><br />
</a></small></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Herr Wagner oder die unerträgliche Leichtigkeit des Seins</title>
		<link>http://diediva.com/2009/02/herr-wagner-oder-die-unertragliche-leichtigkeit-des-seins/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 11:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebesperlen]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Püppis fulminanten Auftritt ist wieder etwas Ruhe in den Plattenladen eingekehrt. Auf dem Sonnendach tummeln sich friedlich disskutierend die Weihnachtslieder: Thema darf man mit Fönfrisuren und Fallschirmseidebloussons Gesungenes wirklich Weihnatslied nennen, aber das soll Thema an anderer Stelle sein.
Lotte strickt weiter, scheint vor und rückwärts zu kommen, Pilsener lallt und sucht was zum headbangen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Püppis fulminanten Auftritt ist wieder etwas Ruhe in den Plattenladen eingekehrt. Auf dem Sonnendach tummeln sich friedlich disskutierend die Weihnachtslieder: Thema darf man mit Fönfrisuren und Fallschirmseidebloussons Gesungenes wirklich Weihnatslied nennen, aber das soll Thema an anderer Stelle sein.</p>
<p>Lotte strickt weiter, scheint vor und rückwärts zu kommen, Pilsener lallt und sucht was zum headbangen, Frau Anique trällert fröhlich hinterm Vorhang, und Olpe, ja Olpe tut was immer Olpe tut.<br />Die DiVa überblickt die Situation wie eh und je mit der nötigen Souveränität von Ihrer prielgeblümten Empfangstheke aus.<br />Langsam und nahe zu bedächtigt öffnet sich die Tür, das *Esistjemandreingekommen*Glöckchen über dem Eingang traut sich schier nicht zu klingeln. Herr Wagner tritt ein, die DiVa erschrickt. *Mein Lieber, wie sehen Sie denn aus?*</p>
<p>Augenringe schwarz und tief wie Ingrid Bergmanns Seele, RAF rotgeweinte Augen, aschfahle Haut und Mundwinkel die an den Schlüsselbeinen festgetackert zu sein scheinen, um Herrn Wagners Gesicht nur im Ansatz zu beschreiben bräuchte es Negatismen zu Hauf.</p>
<p>*Aber Err Wagener, mon dieu, sie schöne Mann, qu`est-ce-que vous passiert?*flötet Frau Anique durch die alabasterfarbene flocksamtene Hängeware.</p>
<p>*Ich, Ich, Ich* er bringt es kaum hervor, *Ich war einfach bedingungslos glücklich* spricht es und kann die salzigen Sturzfluten kaum noch halten.</p>
<p>Da war Sie wieder, wusste die DiVa, die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, hatte Herrn Wagner ein erneutes Mal eingeholt.</p>
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		<title>Wer bin ich?</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 11:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopfkino]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine werte Leserschaft, herzlich willkommen im diVaischen 2009. Und da Jahresr&#252;ckblicke aber sowas von 2008 sind, gibt sich die Dame mit sowas garnicht erst ab.
Doch das neue Jahr, mamamia, wenn das h&#228;lt was es verspricht, dann kann sich das Alte aber mal sowas von warm anziehen.
In den letzten 2 Tagen war sie wahlweise, Madonna, Stefan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine werte Leserschaft, herzlich willkommen im diVaischen 2009. Und da Jahresr&#252;ckblicke aber sowas von 2008 sind, gibt sich die Dame mit sowas garnicht erst ab.</p>
<p>Doch das neue Jahr, mamamia, wenn das h&#228;lt was es verspricht, dann kann sich das Alte aber mal sowas von warm anziehen.</p>
<p>In den letzten 2 Tagen war sie wahlweise, Madonna, Stefan Raab und Costa Cordalis. Hat mit dem Karl Moik, Pablo Picasso sowie dem R&#228;uber Hotzenplotz Rum getrunken, und den schwarzen Peter f&#252;r sich wieder entdeckt.</p>
<p>Sie musste lernen, dass frei sein heisst Geliebtes hinter sich zu lassen, dass Skifahren einfacher ist als Snowboarden und dass Familie und Freunde halten wenn Halt fehlt, immer wieder ohne Fragen.</p>
<p>Ausserdem hat sie entschlossen nochmal 8 Jahre zur&#252;ckzugehen, um weiter zu kommen, und &#252;berhaupt, gross werden wird sie tats&#228;chlich nie, da kann sie sich noch so lange wie Lotte auf den Misthaufen stellen, bei Regen versteht sich. Erwachsen vorerst auch nicht und nichtmal die DiVA kann bremsen und gleichzeitig den Fuss auf dem Gast haben.</p>
<p>Und das in 3 Tagen, na wenn das mal keine reife, ach nein, unreife Leistung ist, und die beste Vorraussetzung noch einige Jahre klein zu bleiben.</p>
<p>Ach ja, und auch hier geht`s jetzt aber bald mal sowas von Rund, <a href="http://www.w53.ch/">der worldst sickest Wilddesigner </a>kommt mir neuen Kleiderschrankvorschl&#228;gen und die n&#228;chste Sause ist auch schon in Planung, schliesslich ist das Diplom zur Eventtusse im Handt&#228;schchen, aber mit links.</p>
<p>Es freut sich auf ein Jahr mit der hochgesch&#228;tzten Leserschaft</p>
<p>Ihre DiVa</p>
<p>PS.: Bevor Sie Fragen, den ersten und zweiten Tag des Jahres, verbrachte die Dame im Beauty Ford Center.</p>
<div class="item_footer">
<p><small><a href="http://www.diediva.com/index.php/2009/01/03/wer-bin-ich">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p>
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		<title>Sippenweihnacht</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 13:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[DiVa auf Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Mama]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[Die DiVa ist sich sicher, seit Sie das 15 Lebensjahr vor, naja sagen wir mal, 5Jahren hinter sich gelassen hat, hat das Weihnachtsfest an Bedeutung verloren.Exzessiv pubert&#228;r, war es exzessiv uncool in der Kirche zu sitzen um anschliessend der gesammelten &#228;lteren Sippe beim sich betrinken zu zu gucken, was dieselbige nicht wusste, sie h&#228;tte sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die DiVa ist sich sicher, seit Sie das 15 Lebensjahr vor, naja sagen wir mal, 5Jahren hinter sich gelassen hat, hat das Weihnachtsfest an Bedeutung verloren.<br />Exzessiv pubert&#228;r, war es exzessiv uncool in der Kirche zu sitzen um anschliessend der gesammelten &#228;lteren Sippe beim sich betrinken zu zu gucken, was dieselbige nicht wusste, sie h&#228;tte sie schon damals unter den Tisch getrunken.<br />Jetzt mit zarten &#252;ber 20, ist die divasche Stimmung so unstet wie Christoph Daums Kokainkonsum.<br />Es ist herrlich, die Familie tischt sch&#246;nste, edelste und feinste Gaumenschm&#228;use auf, vom Wein, Weib und Gesang ganz zu schweigen.<br />Endlich kann man sich mit der Frau Mama in trauter Einigkeit betrinken, der Herr Papa erf&#228;hrt nach dem dritten Grappa was den uns&#228;glichen Atta-Fleck (- im Ursprung Rotwein- Guacamole Mischung von Kai Bachner aus der 9ten) versursacht hat.<br />*Jaja, Papa, das war die erste und einzige illegale Party die ich veranstaltet habe. Lass den Sessel da stehen wo er seit 15 Jahren steht, bitte!*<br />Und wer will nicht mal mit seinem Bruder zwei Stunden &#252;ber Analverkehr reden.<br />*tief ausatmen, einmal kr&#228;ftig husten und an was sch&#246;nes, entspannendes denken!*<br />All diese Dinge machen Weihnachten jenseits der Vollj&#228;hrigkeit wieder zelebrationsw&#252;rdig.<br />Und dennoch wenn, beim 2ten Weihnachtstag- Kaffee die Castrop-Rauxeler Sippe dar&#252;ber siniert warum die Dame denn noch keine Kleinstmenschen geworfen hat, geschweige denn verheiratet ist und zu allem &#220;berfluss auch noch alleinstehend und immernoch studierend ist, helfen oft nur noch viel Geduld, Arroganz , Stolz, Kellergeister und die im richtigen Moment aus dem Hinterhalt platzierten Fragen: Du, wie lebt es sich eigentlich so mit Hartz IV? Wie schaffst du das nur den ganzen Tag zuhause mit den Kindern? Ist der Kevin- Jason eigentlich zuhause auch so ein Wilder?</p>
<p>In diesem Sinne, fr&#246;hliche Weihnachten und schickt mir Karten in die Betty Ford Klinik.</p>
<div class="item_footer">
<p><small><a href="http://www.diediva.com/index.php/2008/12/25/sippenweihnacht">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p>
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