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	<title>Die DiVa &#187; Plattenladen</title>
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		<title>Madame DiVa? Sind Sie da?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 17:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Madame Anique]]></category>
		<category><![CDATA[Pilsener]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Bonjour! Madame Anique&#8221; Die Plattenladentür macht einen kleinen Knicks und gewährt Madame Anique einlass.
&#8220;Ein wunderschön bonjour la porte de Plattenladen! Wo, de la merde, ist die Madame DiVa. Ich muss ihr erzählen von die klein accident von die Nuit gestern.&#8221;
&#8220;Is wech, hat jesacht will ma kippen holn, gestern, dabei hab ich ja welche ine Trinkhalle.&#8221;
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Bonjour! Madame Anique&#8221; Die Plattenladentür macht einen kleinen Knicks und gewährt Madame Anique einlass.</p>
<p>&#8220;Ein wunderschön bonjour la porte de Plattenladen! Wo, de la merde, ist die Madame DiVa. Ich muss ihr erzählen von die klein accident von die Nuit gestern.&#8221;</p>
<p>&#8220;Is wech, hat jesacht will ma kippen holn, gestern, dabei hab ich ja welche ine Trinkhalle.&#8221;</p>
<p>Die Plattenladentür öffnet sich und bittet eine Frau im weissen Kittel hinein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aber Frau DiVa was ist denn nur los mit Ihnen?</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 22:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Hey, ich bin `ne Plattenladentür und keine Teenagerzimmertür!&#8221; Die Plattenladentür pickiert sich lautstark als Lotte reinwirbelt. Sie stolpert kurz über das Bein das Ronald der grummlige Postbote ihr stellt, also Lotte nicht die Tür, denn die hängt ja in Ihren Angeln.
&#8221; Frau DiVa, was ist denn nur los mit Ihnen? Erst hört man wochenlang nichts, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Hey, ich bin `ne Plattenladentür und keine Teenagerzimmertür!&#8221; Die Plattenladentür pickiert sich lautstark als Lotte reinwirbelt. Sie stolpert kurz über das Bein das Ronald der grummlige Postbote ihr stellt, also Lotte nicht die Tür, denn die hängt ja in Ihren Angeln.</p>
<p>&#8221; Frau DiVa, was ist denn nur los mit Ihnen? Erst hört man wochenlang nichts, der <a href="http://www.yvesmaurer.ch/blog" target="_blank">Herr Bebilderer</a> beschwert sich schon <a href="http://www.pixelfreund.ch/2010/02/blogger-portraits-yves-maurer/" target="_blank">fremd</a>, und dann muss ich auch noch das in der Zeitung lesen?!</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-531" title="02032010(2)" src="http://diediva.com/wp-content/uploads/2010/03/0203201022-300x24.jpg" alt="02032010(2)" width="300" height="24" /></p>
<p>Ist es wahr? Sind Sie dem Wahnsinn verfallen?*</p>
<p>Herr Wagners melancholische, Madame Aniques liedgestrichte, Olpes halboffene und auch sonst alle Plattenladenstammkundenaugen sind auf die DiVa gerichtet.</p>
<p>Frau DiVa richtet sich hinter ihrer Prilblumentheke zurecht, schaut sie an und lächelt.</p>
<p>*Alles gut, liebe Freunde, alles wahnsinnig gut!*</p>
<p>Die Plattenladenstammkunden atmen auf und gehen den Dingen nach, denen sie halt so nachgehen, und keiner sieht das wildchoreografische Zucken an der DiVas linken Auge.</p>
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		<title>Bei Ihnen, werte Frau DiVa findet man aber auch garnichts!</title>
		<link>http://diediva.com/2010/02/bei-ihnen-werte-frau-diva-findet-man-aber-auch-garnichts/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es herrscht Aufregung im Plattenladen und zwar helle! Die Hitliste der *meistegesuchten Plattentitel die wir aber leider nicht führen weil wir sie doof finden, also die Titel nicht sie.* ist vor einigen Minuten mit dem grimmigen runzligen Postangestellen Ronald im Plattenladen eingetroffen.
Ronald bringt die Plattenladenpost schon seit mindestens 76 Jahren, niemand weiss genau welche Post [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es herrscht Aufregung im Plattenladen und zwar helle! Die Hitliste der *meistegesuchten Plattentitel die wir aber leider nicht führen weil wir sie doof finden, also die Titel nicht sie.* ist vor einigen Minuten mit dem grimmigen runzligen Postangestellen Ronald im Plattenladen eingetroffen.</p>
<p>Ronald bringt die Plattenladenpost schon seit mindestens 76 Jahren, niemand weiss genau welche Post das die 74  Jahre vor Eröffnung des Ladens gewesen sein soll, spricht man Ronald aber darauf an, bellt und knurrt er derart böse, dass man kein weiteres Nachhacken riskieren will. Die Legende behauptet Ronald hat in Plattenladenland bereits so gut wie jeden Hund gebissen.</p>
<p>Nun, die Liste ist da! Alle Stammkunden, ausser Herrn Wagner, der hat zu tun, scharren sich um der DiVa`s Prilblumen Empfangstheke. *Mon Dieu, Cherie- DiVa! Zeig Sie nous endlisch was die clients nischt können kaufen ici!* Madame Anique glüht unter Ihrer Yves  Saint- Laurent Camouflage ein klitzekleinwenig rot hervor.</p>
<p>*Recht hatse dat Madame! Hau ma raus die Kacke!* schluck, Pilseners drittes leer.</p>
<p>*Also meine lieben Freunde und Stammkunden dann wollen wir doch mal sehen was unsere Kunden suchen aber nicht bekommen.* Die DiVa holt tief Luft und beginnt:</p>
<ul>
<li><strong>Piguin Kostüm basteln </strong> *Das ist ja der neuste Schrei aus L.A. der Pinguin Look, schlecht für grosse Schritte, aber warm für den Winter* Püppi weiss halt Bescheid über Mode.</li>
<li><strong>Wombat Winterstiefel</strong> Püppi rutscht nervös auf ihrem Stuhl rum: *Sowas von 2008, Herr Gott nochmal!*</li>
<li><strong>Hilfe, ich bin ein Mann und muss einen Rock tragen </strong> *Wat guckta mich denn getz alle so an! wir ham abjemacht dat dat unda uns bleibt!* schluck, Jägermeister</li>
<li><strong>Leoparden Leggins </strong> *Och, Freunde getz müssta aba ma aufhörn! Seid ja nur neidisch auf dat tolle Jesäss in dene Teils!*</li>
<li><strong>Weibliche Brüste beim Mann</strong> *gnihihi*, Lotte läuft rot an, *Ich hab letztens Pilsener&#8230;  huch*</li>
<li><strong>D</strong><strong>ünne Haare Frisur </strong> *Och mon dieu, mit ein bisschen Toupage und Spray für die aare, isch mache die schönste Frisur avec beaucoup de Volume!*</li>
<li><strong>Haarige DiVa </strong> Die gesammelte Plattenladenkundschaft ist entsetzt. Also wenn man hier etwas mit Sicherheit nicht findet, dann sind es haarige DiVas, wie kann man nur?</li>
</ul>
<p>Während die Stammkunden sich versuchen zu sammeln geht mit einem Knarren die Tür des Plattenladens auf, sie schimpft kurz mit der Eingangsklingel, da die wiedereinmal ihren Einsatz verpasst hat. Ronald steht da, und lächelt!</p>
<p>*Ich hab meine Job verloren, hab den Pudel von soner Oma zu doll erschreckt, ist an nem Herzkasper gestorben!* WAS? Lotte ist entsetzt. *Der Hund du Göre, nicht die Oma! Jetzt hab ich Zeit, und ich dachte ich such mir mal ne Platte, irgendwas mit viel Wörtern und Sex und Liebe und Regalen, aber ohne Hunde!*</p>
<p>*Komm rein Ronald, das was du suchst, findest du hier vielleicht.*</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Plattenladen, oder wie Lotte fast Sturkopf-Ping-Pong Weltmeisterin wurde</title>
		<link>http://diediva.com/2010/01/plattenladen-oder-wie-lotte-fast-sturkopf-ping-pong-weltmeisterin-wurde/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 17:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lotte]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die DiVa steht vor dem Olympiahymnen die es für 1 Woche in die Charts geschafft haben- Regal und sucht gerade nach der Hymne von Oer-Erkenschwig 1953. Madame Anique sinniert auf Ihrer Chaiselongue  Zeiten hinterher die sie nächste Woche haben wird und Olpe, ja Olpe sitzt und tut was ein Mann tun muss, nichts.
Mitten in diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die DiVa steht vor dem Olympiahymnen die es für 1 Woche in die Charts geschafft haben- Regal und sucht gerade nach der Hymne von Oer-Erkenschwig 1953. Madame Anique sinniert auf Ihrer Chaiselongue  Zeiten hinterher die sie nächste Woche haben wird und Olpe, ja Olpe sitzt und tut was ein Mann tun muss, nichts.</p>
<p>Mitten in diese Idylle platzt Lotte, die anderen Plattenladenstammkunden sind sich ihr plötzliches Wirbelwind erscheinen schon gewohnt, doch diesmal ist etwas anders. Lotte riecht. Also nicht wie Lotte sonst riecht, ein wenig nach Blumen, frischgewaschenen Haaren und Zuckerwatte. Nein, Lotte riecht unangenehm. Die DiVa dreht sich um, Madam Anique zückt Ihren Yves Saint Laurent Flakon: pfpfpfpfppf&#8230; *Mon Dieu, Lott! Tu riescht wie ein Kamel in die Sahara! Was ast du fait?*</p>
<p>*ICH!* schreit Lotte mit Stolzgeschwellter Brust, *ICH werde Sturkopf- Ping-Pong Weltmeisterin! Darauf trainiere ich schon seit drei Tagen! Und ich bin garnicht schlecht, jawohl! Uhund, jajaja ich werde auch noch Unsicherheits- Wrestling Olympiasiegerin! Könnt ihr mir glauben! Ich mach die alle platt!*</p>
<p>Lotte wischt sich den Schweiss von der Stirn. *Du DiVa* raunt sie leise, *Könnten wir zusammen trainieren, bitte?*</p>
<p>Die DiVa nickt, und weiss das sie in spätestens 2 Tagen Ihrer Pflicht als Hoffnungsträgertrainerin entbunden sein wird. Denn Lotte ist 234545 der Durchhaltevermögensweltrangliste.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Eseln, Iren und wirklich wirklich kalten Nächten</title>
		<link>http://diediva.com/2009/12/von-eseln-iren-und-wirklich-wirklich-kalten-nachten/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 18:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopfkino]]></category>
		<category><![CDATA[Lotte]]></category>
		<category><![CDATA[Madame Anique]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[*DiVa, DiVa, DiVa&#8230; aber jetzt hör doch mal! Bitte! DIVA!! Menno!* Die DiVa sitzt hinter ihrem Prilblumen Counter mit riesen Kopfhörern und hört das neuste The Doors Album. Lotte sieht sie zwar vor der Theke auf und ab hüpfen, doch heute ist DiVa- Tag, sie mag garnicht zuhören. 
Madame Anique beobachtet die Szenerie amüsiert, nimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>*DiVa, DiVa, DiVa&#8230; aber jetzt hör doch mal! Bitte! DIVA!! Menno!* Die DiVa sitzt hinter ihrem Prilblumen Counter mit riesen Kopfhörern und hört das neuste The Doors Album. Lotte sieht sie zwar vor der Theke auf und ab hüpfen, doch heute ist DiVa- Tag, sie mag garnicht zuhören. </p>
<p>Madame Anique beobachtet die Szenerie amüsiert, nimmt einen tiefen Zug Ihrer langen dünnen Mentolzigarette und richtet sich auf Ihrer Chaiselongue her: *Alors, Lotte ma petite, was ist denn die Probleme? Kann isch dir aide?*<br />
*Ich, ich.. also weisst du Madame, ich bin so aufgeregt, ich war im Märchen in Echt mal, gestern, nein vorgestern, ist ja auch egal, also weisst du, ich wollte doch gestern, quatsch vorgestern auch noch in den Plattenladen kommen, weil wir wollten ja Olpe von der *One-Hit Wonder aus den 80ern* Ecke zum *One-Hit Wonder aus den späten 60er* Regal verlegen, weil er immer so verstört geguckt hat wenn WHAM! oder AHA laufen. Ich finde WHAM ja eigentlich ganz toll, vorallem das Weihnachtslied, dass mit dem Schnee und so&#8230;*</p>
<p>*Lott cherie, dein Märschen, was ist das für eine Märschen?*</p>
<p>*Ah, jajaja, also ich wollte ja kommen um Olpe wegzuschieben, und dann bin ich in die falsche Bahn gestiegen, also eigentlich nicht in die falsche, aber in eine die ungefähr 300 Haltestellen vor dem Plattenladen angehalten hat und nicht mehr weiterfahren wollte. Und dann dann stand da einer, der guckte auch so verdutzt aus der Wäsche und es war ganz kalt und ich hatte kein Geld, wie Maria kam ich mir vor, weisst du die aus der Weihnachtsgeschichte, nur das ich nicht schwanger bin, und keinen Esel dabei hatte. Aber wo soll man um diese Zeit auch einen Esel herkriegen&#8230; Gibt es eigentlich Esel in Plattenladenland? Ich weiss garnicht müsste man mal einen Eselzüchter fragen&#8230;*</p>
<p>*Lott!! Die Märschen!* Madame Anique nimmt einen grossen Schluck aus Ihrem silbernen Flachmann.</p>
<p>*Ah ja, also dann sind wir gelaufen, der Verdutzte und ich, und ich habe gesagt ich laufe so lange mit ihm bis ein Esel vorbeikommt* Lotte krümmt sich einen Moment vor Lachen, bis sie Madame Aniques bösen Blick einfängt. *Ähm, ja also dann, dann haben wir geredet und geredet und geredet und geredet, und plötzlich waren wir schon mindestens 10 Kilometer gelaufen, und es war immer noch bitterkalt, aber wir sind weitergelaufen und haben geredet und geredet und geredet. Ach ich sag dir Madame es war so nett. Wir waren plötzlich an einem Park da konnte man die Lichter der ganzen Stadt funkeln sehen, und so ein weisser Schein lag über den Dächern weil es ja so kalt war. Dann sind wir in eine Bar gegangen, weil es war wirklich wirklich kalt, Madame!*<br />
*Isch abe compris, es war froid!*<br />
*Ja genau, und da haben wir dann Glühwein getrunken und Musik über Kopfhörer gehört, obwohl da richtig laut Musik lief, in der Bar. Und dann haben die zugemacht, wir wollten aber immer noch nicht nach hause, darum sind wir noch in einen Irischen Pub. Unglaublich Madame! Das sind ja komische Leute die Iren, darum heissen die wohl auch so, Iren.* Wieder lacht sich Lotte rot, hört augenblicklich auf, als sich Madame Anique anschickt ihre Chaiselongue zu verlassen.</p>
<p>*Jajaja, und dann haben die auch zugemacht in dem Irish Pub und wir haben weiter geredet, bis der Mann, bis der Ire ganz irr wurde und uns verjagt hat. Und dann, ja dann sind wir nach hause gegangen, es war ja schliesslich richtig kalt.*</p>
<p>*Mon Dieu, maintenant, es wird spannend! à la maison, was ist passiert da?*</p>
<p>*Naja was schon, Madame Anique, ich habe meinen Flanell Pyjama angezogen und bin ins Bett gegangen, ah und vorher habe ich mir noch eine Wärmflasche gemacht, was der Junge gemacht hat weiss ich nicht. Aber mal ehrlich, Madame, ist das nicht eine schöne romantische Geschichte? Wie im Märchen oder?*</p>
<p>*Pardonnement? Ihr abt nischt gemacht&#8230; also ihr abt nischt Schuschu?*</p>
<p>*NEIN! Naja, nein. Ach menno&#8230;nein*</p>
<p>Die DiVA, die natürlich die ganze Zeit zugehört hat unter Ihren Kopfhörern, stellt die Musik wieder an, lächelt und weiss: Lotte wird noch manches Mal kalt sein, bis sie Madame Aniques Schuschu versteht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dreh dich nicht um</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 16:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[*Sieh nicht zurück! Wer zurückblickt schaut nicht nach vorne!* Herr Wagner steht vor dem Spiegel und schreit sich an. 
*So, beruhigen Sie sich doch Herr Wagner, bitte, sie können doch nichts dafür!* Lotte legt dem traurigen Mann die Hand auf die unrasierte Wange. Ein schöner Mann wäre er, hätter er sich nicht so gehen lassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>*Sieh nicht zurück! Wer zurückblickt schaut nicht nach vorne!* Herr Wagner steht vor dem Spiegel und schreit sich an. </p>
<p>*So, beruhigen Sie sich doch Herr Wagner, bitte, sie können doch nichts dafür!* Lotte legt dem traurigen Mann die Hand auf die unrasierte Wange. Ein schöner Mann wäre er, hätter er sich nicht so gehen lassen die letzten Monate. Ein wenig vergessen hatte man ihn fast, so wie er in der *melancholisch traurige Klassiker mit Cello und/oder Kontrabass* Ecke sass. </p>
<p>*Doch immer schaue ich zurück und will haben was ich aufgab, ich bin ein Nimmersatt ein Missgönner ein Entscheidungsphobiker und überhaupt habe ich mein Überich im Taxi nach Roissy liegen lassen. Madame Anique horcht kurz auf um sich dann doch wieder dem neuen Bezug ihrer Chaiselongue zu widmen.</p>
<p>Lotte versteht nicht, was alle wissen. Herr Wagner hat Heimweh, das hat er immer wenn er unglücklich und alleine ist. Immer glaubt er woanders ist es besser schöner weiter. </p>
<p>Als er vor vielen Jahren seine Heimat verliess, war er sicher, er braucht das alles nicht. Braucht keine Verpflichtungen, keine Enge, kein Entscheidungen, abgesehen der das er die nicht braucht. Also packte er seine sieben Sachen und eine Zahnbürste um die Welt zu bereisen. Weit kam er nicht, bereits am ersten Berg blieb er hängen, weinte drei Tage und Nächte: Wie nur sollte er über diesen Berg kommen. Weinend ohne es zu merken überkletterte Herr Wagner den Berg so flink wie der Berg noch nie überklettert worden war. Er drehte sich um und freute sich, schliesslich hatte er soeben einen Berg überquert. Dann traf er auch noch eine schöne Frau in die er sich blind verliebte. Sie lebten beieinander und waren glücklich. Seine Frau war perfekt, schön, sinnlich, intelligent, sie verstand und verehrte ihn. Herr Wagner begann sie zu verabscheuen. nichts passte ihm, sie war zu anders, zu gross zu klein, zu dick, zu dünn, alle anderen Frauen waren schöner, sinnlicher, intelligenter. Er schlief mit ihnen, allen, keine war so wie seine, doch das war ihm egal. Also verliess er seine Frau. Er ging, sie weinte. Nachdem er einige Kilometer gelaufen war, kam er an einen Wald, es war kalt, grau und Nacht. Herr Wagner fühlte sich so einsam, hungrig und leer. Wieder weinte er, wie er sie doch vermisste. Drei Tage lag er weinend vor dem Wald, bis seine Frau kam um ihm etwas zu essen zu machen und ihn nach Hause zu holen. Sie setzten sich nah beeinander und seine Frau streichelte Herrn Wagner den Kopf. Dann stand er auf und ging weinend durch den Wald, wie sie ihn nervte. Als er den Wald durchquert hatte sass am anderen Ende ein alter kleines Männchen mit einer Nickelbrille auf der Nase, einer Hornpfeiffe im Mundwinkel und schlohweissem Haar. Alles was der Alte trug war ein Feinripp Unterhemd, eine grüne Hose und braune Wanderstiefel mit roten Schnürsenkeln.<br />
Herr Wagner setze sich zu dem Männchen, dieser schaute ihn nur an und sagte: *Ich weiss wo du dein Glück findest! Geh in die Stadt dort unten wo die Lichter brennen, dort wirst du einen guten Job, tolle Frauen und wunderbare Freunde finden. Das wird ein Spass!* Der Alte grunzte wischte sich mit seinem Feinripp Unterhemd den Tabak aus dem Bart und verschwand wieder im Wald.<br />
Herr Wagner tat wie das Männchen ihm gesagt hatte, er ging in die Stadt, fand eine tolle Arbeit und sehr nette Menschen die sich die grösste Mühe um ihn gaben, die Frauen lagen ihm zu Füssen, er verdiente viel Geld, Ruhm und Ehre flogen ihm zu. Herr Wagner, ja Herr Wagner war immer ein sicherer Wert. Mit Herrn Wagner konnte nie was schief gehen, er hatte die besten Ideen. doch glücklich war er nie.<br />
Dann hatte er die Nase voll, er ging in den Wald und suchte das alte Männlein, fand es an der gleichen Stelle wie vor vielen Jahren in einem Feinripp Unterhemd, grüner Hose und braunen Wanderschuhen mit roten Schnürsenkeln.<br />
*Ich wusste doch das du wiederkommen würdest! Sag bloss du bist nicht glücklich?* lachte der Alte.<br />
*Nein, ich frage mich jeden Tag nach der Berechtigung meiner Existenz, was tue ich hier? Das hat doch alles keinen Sinn!*<br />
*Möchtest du glücklich sein?* Kicherte der Alte. *Möchtest du das wirklich?* Herr Wagner nickte wild. Unbedingt wollte er das, glücklich sein, alles toll finden und nicht mehr darüber nachdenken müssen, was das alles sollte, warum die Dinge sind wie sie sind und wie sie wären wären sie anders.</p>
<p>*Dein Glück, mein lieber alter Freund, ist das Unglück. Und jetzt mach das du zurück kommst, zu deinen Freunden die dich nicht glücklich machen, zu deinen Frauen die dir das Herz brechen und zu deiner Arbeit die du nie gut genug machst. Und freu dich, denn ohne all das wärst du nichts der traurigste Mensch den ich mir vorstellen kann.*</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Madame DiVa, sie müssen misch leihen diese Kleid!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 20:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mon Dieu, diese orange, parfait! Und dann sie sagen sie haben lire, mit diese entzückende Hommes? Ou lala! Die nägschte Mal Madame, isch komme aussi. Avec mon petit noir!

Das, werte Madame Anique, wird ein Spass. Hier meine Werteste finden Sie die Herren in wunderbarer Farbe. Danke dem Herrn Deef sowie den Herren Keidel, Bonke, Heintzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mon Dieu, diese orange, parfait! Und dann sie sagen sie haben lire, mit diese entzückende Hommes? Ou lala! Die nägschte Mal Madame, isch komme aussi. Avec mon petit noir!</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-487" title="IMG_5948" src="http://diediva.com/wp-content/uploads/2009/12/IMG_5948-300x200.jpg" alt="IMG_5948" width="300" height="200" /></p>
<p>Das, werte Madame Anique, wird ein Spass. <a href="http://picasaweb.google.com/pirmasens/LesungMitEinemHauchVonZimt">Hier</a> meine Werteste finden Sie die Herren in wunderbarer Farbe. Danke dem Herrn Deef sowie den Herren Keidel, Bonke, Heintzer und L. für diesen wunderbaren <a href="http://www.gefuehlskonserve.de/das-war-die-lesung-mit-einem-hauch-von-zimt-06122009.html">Abend</a>!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dr. G. Gelb (1)</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 09:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopfkino]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesperlen]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>
		<category><![CDATA[physische Interaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon wieder sah sie das blaue Licht des Krankenwagens in der Einfahrt der Notaufnahme blinken, und vermutete ein Tatütata dahinter.
*Wieder eine Wohnung frei.* grunzt Dr. Gabriela Gelb. Schwester Viola blickt sie entgeistert an, die 20 Jahre als leitende Ärtzin der Chirugie im Klinikum St. Trudhilde nahe einer grösseren Kleinstadt und die letzten 5 in der Notaufnahme hatten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder sah sie das blaue Licht des Krankenwagens in der Einfahrt der Notaufnahme blinken, und vermutete ein Tatütata dahinter.</p>
<p>*Wieder eine Wohnung frei.* grunzt Dr. Gabriela Gelb. Schwester Viola blickt sie entgeistert an, die 20 Jahre als leitende Ärtzin der Chirugie im Klinikum St. Trudhilde nahe einer grösseren Kleinstadt und die letzten 5 in der Notaufnahme hatten sie erstaunlich abstumpfen lassen.</p>
<p>*So, wollen wir mal sehen, was uns der Winter heute für Frakturen und innere Verletzungen reingeschneit hat.* Dr. Gelb richtet energisch ihren mintgrünen Kittel und stürzt schnellen Schrittes in Richtung Notfalleinfahrt in der der Krankenwagen bereits gestoppt hat. Schwester Viola hört Anweisungen; Intubieren, Zugang legen, x Milligramm hiervon, y Milligramm davon, Patient stabil.</p>
<p>Patient stabil, Schwester Viola atmet auf, sie wird hier nicht gebraucht, keine Angehörigen, kein Sterbender, keine Traumaopfer die Ihren Beistand brauchen könnten. Und Dr. Gelb scheint sie hier auch nicht nötig zu haben. Frau Dr- Gelb, scheint sie nie nötig zu haben. Aber die 5 Minuten in ihrer Nähe haben ihr gereicht. Sie standen so nah beeinander, dass Schwester Viola ihren Duft einatmen konnte. Eine Mischung aus seifenfreiem Duschgel, Jod, Desinfiktionsmittel und FCKW freiem Deodorant. Herrlich.</p>
<p>Wer hatte denn vor 35 Jahren ahnen können, dass alles so kommen würde? Schwester Viola, die damals noch Sylvia hiess jedenfalls nicht.</p>
<p>Schon als junges Mädchen wollte Sie ins Kloster, Gott dienen, Ruhe haben vor den Fingern des Nachbarn.</p>
<p>*Aber dann darfst du nie Kinder haben, niemals Jungs kennenlernen.* Mutter formulierte es als Wahrnung, für Viola klang es grossartig. Helfen, anderen helfen, im Garten gärtnern und beten. So sei es. Also klopfte sie eines Tages an die Tür des Klosters St. Trudhilde, nahe der grösseren Kleinstadt. Die Jahre waren hart, aber grossartig. Für Viola war klar dass für Sie nur ein Platz in der klinischen Seelsorge des angeschlossenen Privatklinikums in Frage kam, die Sterbenden auf ihrem letzten Weg begleiten, den Kranken Mut zusprechen, Zuversicht in die eigene Gesundheit und die heilende Kraft des Glaubens zu geben, das war ihre Welt.</p>
<p>5 Jahre war sie Seelsorgerin, sie wurde schnell anerkannt und bald kamen die älteren Schwestern und baten Sie um Rat, nie harderte Sie, nicht bis Frau Dr. Gabriela Gelb ihre Stelle als Assistenzärztin antrat.</p>
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		<title>Sowas machen Sie? und dann noch laut?</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 15:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;NEIN! Das hat er gesagt? Und Nein, das machen Sie nicht, Frau DiVa, und dann auch noch laut? DAs Sie sich das trauen!&#8221; Lottes Augen drohen aus ihren Höhlen zu hopsen.
*Mon Dieu Lott, mais, so art ist die Text doch nischt. Alors, es ist ein bisschen Sex und ein bisschen schlimme Mots drin. Aber es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;NEIN! Das hat er gesagt? Und Nein, das machen Sie nicht, Frau DiVa, und dann auch noch laut? DAs Sie sich das trauen!&#8221; Lottes Augen drohen aus ihren Höhlen zu hopsen.</p>
<p>*Mon Dieu Lott, mais, so art ist die Text doch nischt. Alors, es ist ein bisschen Sex und ein bisschen schlimme Mots drin. Aber es ist so triste, die Geschichte von die Mädschen und die garcon an die noelle.* Madamen Anique ordnet die Blätter auf ihrem Teetischchen neben der Chaiselongue und richtet den schwarzen Bleistiftrock.</p>
<p>*meine Damen, machen Sie sich keine Gedanken, der Herr L. war ja nur kritisch und so ganz unrecht hatte er ja nicht. Aber jetzt ist alles gut, und ich kann es vortragen, dort am 03. Dezember in der <a href="http://niederlassung.org/" target="_blank">Niederlassung</a> in München.*</p>
<p>*Du wirst alles vortragen, DiVa? Auch das mit dem&#8230;* *Shhhh, mon cherie Lott!Wir wollen doch nischt verraten tous!* Madame Anique legt den Finger an dir roten Lippen. *Ou, Madame DiVa, sie werden Lesen mit all die schön Monsieurs, mit die Monsieur <a href="http://www.gefuehlskonserve.de/" target="_blank">Deef</a>, Tobias Heinzer, Volker Keidel, Felix Bonke  et le Monsieur <a href="http://dadaniac.blogspot.com/" target="_blank">dani L.</a> oulala, isch muss packen ein mein Dessous und die Volant rouge. ouhu Madame DiVa, wann wir müssen sein parat?*</p>
<p>*DiVa alte Hippe machse doch einfach et Poster ane Wand, mite Datails drupp, dann könnse selba gucken obse kommn wolln de Besucher vone Plattenladen, und dat Matam Anike weiss auch wanse ihre Unterbüx gepackt haben muss* Pilsener kratzt sich die Tonsur und tut was er am Besten kann, schnappt sich einen Vorschlaghammer, 4 Reisszwecken, das Poster vom Herrn Deef, und legt los.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.gefuehlskonserve.de/multimediale-lesung-mit-einem-hauch-von-zimt-08112009.html#more-4193"><img class="size-medium wp-image-474 aligncenter" title="FlyerZimtFront1000px" src="http://diediva.com/wp-content/uploads/2009/11/FlyerZimtFront1000px-212x300.jpg" alt="FlyerZimtFront1000px" width="212" height="300" /></a></p>
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		<title>Plattenladen oder: Olpe macht Urlaub</title>
		<link>http://diediva.com/2009/10/plattenladen-oder-olpe-macht-urlaub/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 14:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Madame Anique]]></category>
		<category><![CDATA[Olpe]]></category>
		<category><![CDATA[Pilsener]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[*Ich muss raus hier!* Brüllt Olpe. *RAUS, RAUS, RAUS!*
Madame Anique macht einen kleinen Hüpfer auf Ihrer Chaiselongue, und lässt vor Schreck ihr Buch fallen. *Huucsch! Mon Dieu! Olpe!* Auch die DiVa die so friedlich hinter ihrer mit Prilblumen beklebten Plattenladenempfangstheke sitzt schaut verwundert auf. Es ist nicht so dass sie Olpes Worte überrascht hätten, nein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>*Ich muss raus hier!* Brüllt Olpe. *RAUS, RAUS, RAUS!*<br />
Madame Anique macht einen kleinen Hüpfer auf Ihrer Chaiselongue, und lässt vor Schreck ihr Buch fallen. *Huucsch! Mon Dieu! Olpe!* Auch die DiVa die so friedlich hinter ihrer mit Prilblumen beklebten Plattenladenempfangstheke sitzt schaut verwundert auf. Es ist nicht so dass sie Olpes Worte überrascht hätten, nein, die Tatsache, dass Olpe überhaupt redet zieht der gesammelten Plattenladenmeute die Falten aus den Gesichtern. </p>
<p>*Watt, Olpe, watt sachse, Alta!? Alta, DiVa hömma, der Olpe hat was jesacht!* Pilsener wischt sich verschämt eine Träne der Rührung aus dem linken Auge. </p>
<p>Derweil schneidersitzt Olpe in seiner Ecke, die er seit gefühlten dreissig Jahren nicht verlassen hat, bei jedem Umzug war es der DiVa ein Anliegen die selbe Ecke in den Plattenladen zu bauen, eine Delle analog Olpes Pobacken in den alten Fischgrätparkett schreinern zu lassen und ihm seine nennen wir es Mal Kräuterzigaretten täglich zu verabreichen. Nie sprach er ein Wort, murmelte zwar zwischendurch seine Meinung, und jeder verstand, jeder auf seine Weise. Und jetzt, jetzt plötzlich sagt, nein schreit Olpe. </p>
<p>*Mon dieu, Olpé! Qu`est-ce que vous aves dis? Aben Sie entendu Madame DiVa!? Olpe er at, gesprocht?* Madame Anique traut Ihrer Libido nicht, aber kaum erklang Olpes stimme, wuchs die Wüste Gobi zwischen Ihren Schenkeln heran, wenn das nichtmal wirklich was zu bedeuten hat. </p>
<p>Derweil war Olpe schon wieder weg, ein schöner Ausflug war das, dachte er, raus aus seiner Traumwelt. Hier ist ja eh gerade Winter und der Ashram ist so fürchterlich schlecht geheizt. Ausserdem hatte er in der Kürze der Zeit das fluffigweiche Babyentenfederkissen auf dem er normalerweise lang ausgestreckt mittem auf dem Hof des Ashrams lag, reinigen lassen müssen. Er war der Buchhalter der Kommune in der er nun schon seit gefühlten dreissig Jahren wohnte. Es war schön sie alle mal wieder bewusst zu sehen. Madame Anique war älter geworden, doch wie schon vor gefühlten dreissig Jahren regte sich immernoch alles in seiner Yogahose wenn er sie sah. Und die DiVa, weise und schön wie eh und je. Er lächelte und war kurz traurig, hatte er doch dir Rührung in den Augen seines alten Freundes Pilsener gesehen, der Haudegen, ist doch ein Weichei.<br />
*Ich bin dann mal wieder weg hier!* rief er so laut er konnte in das dumpfe Gemurmel des Raumes. Winkte kurz und wandte sich wieder dem Jahresbudget des Ashrams zu.</p>
<p>*Olpe, alte Fritte, sach was Mann!* </p>
<p>*Mais, non! er ist weg, schon wieder! Quelle misère!*</p>
<p>*Ach Kokolores alles, Olpe! sach was! Menno, getz hömma mit de murmelei auf!*<br />
Pilsener packt seine Iron Maiden Jeansflickenweste und verlässt schlagartig den Plattenladen.<br />
Erstma einen ansaufen, kiffen is ja eh nich mehr dat gleiche wie vor jefühltn dreissich Jahren mit Olpe, wa!<br />
Das er ihn vermisst, seinen Freund, das erzählt er auch heute abend niemanden.</p>
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		<title>Herr Wagner, oder: was wäre wenn..</title>
		<link>http://diediva.com/2009/08/herr-wagner-oder-was-ware-wenn/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 07:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Herr Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfkino]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>
		<category><![CDATA[physische Interaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[*Vous mussen Sie küssen, comme ca, Monsieur Waschner, toute simplement.* Madame Anique legt Herrn Wagner, der ein Gesicht macht wie sieben Tage Regenwetter, die Hand auf das Knie.
*Aber was dann, Madame Anique, was wenn sie mich dann mehr küssen möchte, aber ich sie nicht?  Und was wenn ich Sie mehr küssen möchte aber Sie mich nicht.
und aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>*Vous mussen Sie küssen, comme ca, Monsieur Waschner, toute simplement.* Madame Anique legt Herrn Wagner, der ein Gesicht macht wie sieben Tage Regenwetter, die Hand auf das Knie.</p>
<p>*Aber was dann, Madame Anique, was wenn sie mich dann mehr küssen möchte, aber ich sie nicht?  Und was wenn ich Sie mehr küssen möchte aber Sie mich nicht.</p>
<p>und aber was wenn Sie nach Spaghetti riecht? Ich kann Spaghetti nicht ausstehen, und was wenn&#8230; ja was wenn dann nichts mehr ist wie bisher?</p>
<p>Was dann Madame Anique?`*</p>
<p>Madame Anique wirft die Hände in die Luft, verdreht die schwarz umrandeten Augen und kräuselt die purpurroten Lippen.</p>
<p>*Ah, mon dieu! so isch kann Sie nischt elfen Monsieur Waschner! Allez, inter die Volant rouge, hopphopp, deuxieme Regal a droit! Vielleischt sie finden da quelque etwas das macht Sie lockerer!</p>
<p>Herr Wagner senkt den Kopf und wirft sich in seine Melancholiepose und trottet in Richtung Vorhang, um wenige Minuten später einen entzücktes *Oulala* in Richtung Madame Aniques Chaiselongue zu rufen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Püppi, oder: Es ist so ruhig hier, da kann ich mir ja grad so gut die Nägel machen</title>
		<link>http://diediva.com/2009/08/puppi-oder-es-ist-so-ruhig-hier-da-kann-ich-mir-ja-grad-so-gut-die-nagel-machen/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 14:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>
		<category><![CDATA[Püppi]]></category>

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		<description><![CDATA[Püppi steht im Plattenladen und zieht eine Schnute. Ungeduldig hüpft Sie von einem Fuss auf den anderen und seufzt laut vor sich hin: hammmnn, puuuh! dubiduptiduu! laaangweilig!
Die DiVa versucht sich zu konzentrieren, denn das ist was Sie dieser Tage tun muss, sich konzentrieren. Nach weiteren fünf Minuten gibt Sie auf, hebt den Kopf, schaut Püppi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Püppi steht im Plattenladen und zieht eine Schnute. Ungeduldig hüpft Sie von einem Fuss auf den anderen und seufzt laut vor sich hin: hammmnn, puuuh! dubiduptiduu! laaangweilig!</p>
<p>Die DiVa versucht sich zu konzentrieren, denn das ist was Sie dieser Tage tun muss, sich konzentrieren. Nach weiteren fünf Minuten gibt Sie auf, hebt den Kopf, schaut Püppi entgegen Ihrer Gewohnheit ungehalten an und tut was Sie eigentlich nicht tun wollte.</p>
<p>*Ja, liebes Püppi, was ist denn los?*</p>
<p>*Menno, DiVa, es ist so ruhig hier! Und dabei bin ich extra hergekommen weil hier doch immer etwas los ist, und jetzt, jetzt habe ich pinke Nägel UND nichts zu tun! Was ist denn nur passiert!*</p>
<p>Klar ist, dass Püppi zwar begreifen aber nicht verstehen wird, aber klar ist auch, Püppi wird keine Ruhe geben, bis sie eine für Sie stimmige Erklärung hat.</p>
<p>*Hör mal Püppi, weisst du ich habe unheimlich viel zu tun, mit neuer Musik, weisst du, es gibt tolle neue Musik und die muss in die richtigen Regale verteilt werden, also die Regale müssen sich aussuchen welche Musik sie haben wollen, dann müssen wir ja auch noch die Musik fragen ob sie überhaupt das Regal mag.  Ein Haufen Flöhe ich sage es dir.*</p>
<p>*Ach papperlapapp DiVa, du hast einfach keine Lust dich um mich zu kümmern, so siehts nämlich aus und ich ich habe mir extra für dich die Nägel pink angemalt, dabei mag ich garkein Pink.*</p>
<p>*Es tut mir wirklich leid Püppi, aber ich mache dir einen Vorschlag, hier, hier habe ich Madame Aniques wunderbaren einzigartigen roten Nagellack! Wenn du versprichst nichts zu sagen, dann werde ich ihn dir heimlich ausleihen, dann kannst du dir rote Nägel machen, und ich kann in Ruhe mit weiter mit den Regalen reden, das Alternativregal ist immer so&#8230;* Wie von der Tarantel gestochen stürzt sich Püppi auf das kleine, satt rot glänzende Fläschchen in DiVas Hand.</p>
<p>*Tschühüüs!* und mit einem lauten, *ichbindochkeinknallfrosch!* fliegt die Plattenladentür in die Angeln.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lotte, oder: Semisexuelle Kolibristellung</title>
		<link>http://diediva.com/2009/08/lotte-oder-semisexuelle-kolibristellung/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 14:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lotte]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gläserne Holztür fliegt mit einem lauten: *Herreinspaziert, hier geht`s rund, hier geht`s ab!* ins Schloss. 
*Liebe DiVa, ruft Lotte, ich werde jetzt mal so richtig aber ganz doll professionel und ich habe dir darum was mitgebracht!*
Die DiVa sieht von ihren mit Füllfederhalter auf Papier gekritzelten Notizen auf und hebt skeptisch die elegantgezupfte linke Augenbraue.
*Oulala, Lottschen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gläserne Holztür fliegt mit einem lauten: *Herreinspaziert, hier geht`s rund, hier geht`s ab!* ins Schloss. </p>
<p>*Liebe DiVa, ruft Lotte, ich werde jetzt mal so richtig aber ganz doll professionel und ich habe dir darum was mitgebracht!*</p>
<p>Die DiVa sieht von ihren mit Füllfederhalter auf Papier gekritzelten Notizen auf und hebt skeptisch die elegantgezupfte linke Augenbraue.</p>
<p>*Oulala, Lottschen, isch bin gespannt, du bist ein Professionelle? Mon dieu, das kann isch disch erzählen Geschicht! Damals, als&#8230;*</p>
<p>*Neinnein, doch nicht so, Madame Anique! Ich habe mich an alle Ecken aller Strassen, die zum Plattenladen führen, gestellt und die Entlanglaufenden gefragt, was sie denn im Plattenladen suchen, denn wie wir alle wissen, Platten wollen hier die Wenigsten! Und das habe ich mir dann aufgeschrieben, und mir Gedanken dazu gemacht, damit wir wissen warum die Leute solche Sachen bei uns suchen, soll ich mal vorlesen?*</p>
<p>5 Köpfe nicken Lotte gespannt zu, ausser Pilseners, der trägt Halskrause, also der Hals nicht der Kopf, vermutlich auf Grund des Iron Maiden Konzerts in der Trinkhalle am Eck letzten Freitag.</p>
<p>Also, Brust raus, Kopf hoch und Luft holen, Lotte wirft sich in Pose:</p>
<p><em>Hypnose gegen Eltern:</em>  Die Frau Mama springt als Bordercollie durch Hullahoop-Reifen und der Herr Papa glaubt er wär ein Hackepeter!</p>
<p><em>Erzähle meinem Dildo Bilder:</em> Wie würde der gucken wenn sein Dildo antworten würde, dass er die Bilder lieber ansehen würde anstatt sie erzählt zu bekommen.</p>
<p><em>Nölig hat folgende Bedeutung:</em> Püppi oder Herr Wagner, wer möchte dem Kunden das erklären?</p>
<p><em>Ich bin ein Mann und will grosse Brüste:</em> Lieber Mann, hier bekommen Sie zwar keine, aber wenn Sie Ihre grossen Brüste haben, kommen Sie vorbei, das will ich sehen</p>
<p><em>#schmidt_vs_parkster:</em>  Stimmt, da war doch mal was! Wann geht`s eigentlich los?</p>
<p><em>Kolibristellung:</em> Kolibris können doch rückwärtsfliegen, stimmt`s Madame Anique?</p>
<p><em>Schokososse IM Penis:</em> Jawohl, im Penis, wenn das mal keine süssen, dicken Kinder gibt</p>
<p><em>Wer würde meine Frau hypnotisieren?:</em> Anyone?</p>
<p><em>Du Stäubchen vom Staube:</em>  Sachen gibt`s!</p>
<p><em>semisexuel:</em> semioptimal</p>
<p><em>MC hypnose:</em>  Herr Winkel!?</p>
<p><em>Plattenladen Diva:</em> Ich weiss nicht genau was der junge Mann suchte, er war so schnuggelig, dass ich vergessen habe zu fragen.</p>
<p>So, Leute, was sagt ihr jetzt!?</p>
<p>Die Plattenladenstammkunden disskutieren lautstark was man mit dieser nun doch sehr repräsentativen Marktanalyse anfangen könnte, nur Madame Anique fehlt, die ist direkt nach der Kolibristellung *oulala, diese isch kenne nischt* murmelnd, verschwunden</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stadt Land Fluss: oder, hatten wir Stadt schon?</title>
		<link>http://diediva.com/2009/07/stadt-land-fluss-oder-hatten-wir-stadt-schon/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 08:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[*A!&#8230;. *gröhlt Lotte durch den Plattenladen.
*Stööp..* Madame Anique hat den Mont Blanc Kugelschreiber bereits im Anschlag!
*E.. und los!* Bleistifte, Kohle, Kreide und ebendieser Edelschreiber kratzen hektisch auf Papier. Arme sind bedacht vor dem Abschreiben zu schützen, wie damals als I- Männchen, als man meinte die eigene Aufsatzidee über Kastanienbäume sei mindestens so revolutionär wie die Brechts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>*A!&#8230;. *gröhlt Lotte durch den Plattenladen.</p>
<p>*Stööp..* Madame Anique hat den Mont Blanc Kugelschreiber bereits im Anschlag!</p>
<p>*E.. und los!* Bleistifte, Kohle, Kreide und ebendieser Edelschreiber kratzen hektisch auf Papier. Arme sind bedacht vor dem Abschreiben zu schützen, wie damals als I- Männchen, als man meinte die eigene Aufsatzidee über Kastanienbäume sei mindestens so revolutionär wie die Brechts gesammelte Werke.</p>
<p>*FEETIICH!* Püppis schriller Ausruf lässt alle aufschrecken. *boah, nein, mann ist die schnell!* raunt den Tisch entlang.</p>
<p>*Also, Stadt* grinst Püppi, *was habt ihr für eine Stadt?*</p>
<p>*Essen, janz klar Freunde*</p>
<p>*Nein, Mist Pilsener hab ich auch!* Lotte und Pilsener teilen sich je 5 Punkte</p>
<p>*Oulala, in Eldorado isch abe mal ein extrem schöne Argentinier gelernt kennen* Madame Anique scheint abzuschweifen, kritzelt aber dennoch die verdienten 10 Punkte auf ihr Blatt.</p>
<p>*Hach es viel mir so schwer mich zu entscheiden, da habe ich keine genommen.*  Herr Wagner scheidet aus</p>
<p>*Egerkingen!* triumphiert Püppi, in der vollen Überzeugung nun die Höchstpunktzahl abzuräumen.</p>
<p>*Egerkingen!?*ruft Pilsener, *Egerkingen, Mädschen, is jarkeine Stadt! Dat is, asso dat isn Kaff!*</p>
<p>Eine hektische Diskussion bricht los in deren Folge, Pilsener solange auf Püppi einredet bis Sie aufgibt und Egerkingen als Kaff anerkennt.</p>
<p>*Egal! 380 Punkte! ICH hab gewonnen!* Püppi shaked den Bootie, wie keine andere, hüpft von einem Bein aufs andere. *Olpe, wach auf! Ich hab gewonnen! Wieviel Punkte hast du? Zeig!*</p>
<p>*Was? Eritrea! Oder hatten wir Stadt schon?*</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Madame Anique, oder: die Knöpfschen Cherie! Es ist eine Frage von die Knöpfschen!</title>
		<link>http://diediva.com/2009/07/madame-anique/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 11:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[Während Herr Wagner in sinnfreien Sinnierungen versinnt, Lotte Postkarten von Ihrer Gnu- Trekking Tour in Papua- Neuguinea schreibt, Püppi auf Gran Canaria Animateure küsst, Pilsener sein Reisfeld in Phuket bestellt und Olpe auf Goa versucht zu einem Baum zu werden, sortiert die DiVa hinter Ihrer Prilblumen Theke die Neuzugänge. Bereits seit 10 Minuten hört Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während Herr Wagner in sinnfreien Sinnierungen versinnt, Lotte Postkarten von Ihrer Gnu- Trekking Tour in Papua- Neuguinea schreibt, Püppi auf Gran Canaria Animateure küsst, Pilsener sein Reisfeld in Phuket bestellt und Olpe auf Goa versucht zu einem Baum zu werden, sortiert die DiVa hinter Ihrer Prilblumen Theke die Neuzugänge. Bereits seit 10 Minuten hört Sie die roten Higheels von Madame Anique über das Kopfsteinpflaster näher kommen. Die Tür fliegt fluchend ins Schloss und Madame Anique füllt den Raum. Die DiVa blickt auf und ist erstaunt. So hat sie die Grand Dame noch nie gesehen, die sonst so gepflegt hergerichtete Frisur gleicht einem unbeschnittenem Buchsbaum, der rote Lippenstift hat die Lippen verlassen und die Mariannen Gräben unter Ihren Augen zeugen von einer kurzen, hoffentlich wilden Nacht, so hofft die DiVa.</p>
<p>*Soll ich fragen, Madame Anique?* eröffnet die Dame vorsichtig das Gespräch</p>
<p>*Mon dieu, mon chère! Sie glauben nischt was ist passiert la nuit passé! Isch abe ein jung Liebaber, weil isch abe gedacht, c`est la mode&#8230; mais non!*</p>
<p>*Also es ist nicht la mode Madame?*</p>
<p>*Bon, isch kümmere misch nischt, isch abe diese jeune fille getroffe in ein Café u alors in mein Appartement wir aben, also wir aben versucht, sie wissen schon&#8230;*</p>
<p>*Ich weiss Madame, aber wo liegt denn das Problem? Sie sehen garnicht glücklich aus?*</p>
<p>*Nein isch bin garnischt glücklisch. Diese Junge at einfach, comme on dit, das Knöpfschen nischt gefunden, sie wissen das Knöpfschen für die plaisir bei die femmes. Isch abe versucht alles, *a droite, en bas.. no a gauche* abe isch gesagt, isch abe mein Becken bewegt wie ein Tänzerin du Bauch, rien! Immer er war vorbei, und isch abe gegeben auf. Nein unter diese Umständ isch kann nischt arbeiten Madame DiVa! Und jetzt isch abe ein Vorfall mit die Scheibeband, mon dieu! Mais, isch abe noch mein Zimmer inter die <a href="http://diediva.com/2009/01/anique-oder-die-grand-dame-damour/" target="_blank">Volant </a>und isch abe noch mein <a href="http://diediva.com/2009/02/anique-oder-liebeskugeln-zur-isolationsforderung/" target="_blank">Boules</a>, sie wissen schon Madame DiVa.*</p>
<p>Madame DiVa wusste und stellte den Lautstärkeregler der Plattenladenband höher als Madame Anique hinter dem purpurnen Flocksamt Volant verschwand.</p>
]]></content:encoded>
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