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	<title>Die DiVa &#187; Dr. G. Gelb</title>
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		<title>Dr. G. Gelb (2)</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 16:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. G. Gelb]]></category>
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		<description><![CDATA[Assistenzärztin Gabriela Gelb wie sie damals noch hiess, war 26, gross, etwas burschikos, aber dennoch nicht unsinnlich als sie zum ersten Mal ihren Dienst im Klinikum St. Trudhilde antrat. Sie hatte rehbraune Augen, lange rotbraune Haare und glatte dunkle Mädchenhaut.
Als sie ihre Stelle als Assistenzärztin in der Chriugie des Klinikums St. Trudhilde zugesagt bekam hing [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Assistenzärztin Gabriela Gelb wie sie damals noch hiess, war 26, gross, etwas burschikos, aber dennoch nicht unsinnlich als sie zum ersten Mal ihren Dienst im Klinikum St. Trudhilde antrat. Sie hatte rehbraune Augen, lange rotbraune Haare und glatte dunkle Mädchenhaut.</p>
<p>Als sie ihre Stelle als Assistenzärztin in der Chriugie des Klinikums St. Trudhilde zugesagt bekam hing der Himmel voller Geigen, die Zukunft wollte mehr von ihr, soviel war klar. *Nach Afrika und dort den Kinder helfen, und eine Weltreise machen, und dann ja dann mal in der Berliner Charité arbeiten, das werde ich machen!* Fachartikel über Gefässchirugie wollte sie schreiben, all das.</p>
<p>Heute, 25 Jahre später war sie wieder hier, im Klinikum St. Trudhilde, wohnte in der grösseren Kleinstadt und wusste nicht so recht wo die letzten 25 Jahre hin waren. Sie hatte keinen Mann und keine Kinder, wollte sie auch nie. Die Kinder nicht. Mit den Männern war das so eine Sache, als die Assistenten nach dem Dienst ausgingen, sich genug zu betranken um die interteamäre Vermehrung gewissenskonfliktlos zu praktizierten, klar da machte sie mit. Sie ging aus, trank, lernte, arbeitete, ging aus, trank, lernte und arbeitete. Jahr um Jahr. Und wie die anderen Frauen auch, schlief sie mit jemandem, nicht immer mit dem gleichen, sie achtete darauf dass die Kollegen am Abend in der Bar mitbekamen dass auch sie einen mit nach hause nahm. Zuhause tat sie wie gelernt, schliesslich sie konnte sie  ja keinen Rückzieher machen. Am meisten jedoch freute sie sich immer wieder darauf wenn die Herren wieder gingen.</p>
<p>Nach einigen Jahren fiel ihr zum ersten Mal auf wie sie ihre Dienste so legte dass sie mit Schwester Viola den so geliebten Kaffee vor Schichtbeginn trinken konnte. Hatte Schwester Viola Nacht so meldete sich auch Dr. Gabriela Gelb freiwillig. Bei den Kollegen war sie damit beliebt, beliebt aber keiner wusste so recht was sie mit der jungen Ärztin die lieber ihre Zeit mit der frigiden Schwester verbrachte anfangen sollte.</p>
<p>Schwester Viola sass im Schwesternzimmer  und trank ihren Tee. Der junge Mann der vor einigen Stunden mit dem Rettungswagen eingeliefert worden war, hatte schlimm ausgesehen, Dr. Gelb würde so schnell nicht aus dem OP zurückkommen, und doch sass sie wie festgeklebt auf dem Stuhl und wartete, gab vor noch Akten bearbeiten zu müssen, trank einen Tee nach dem nächsten, ihre Blase platzte schier, aber je länger sie wartete desto grösser die Wahrscheinlichkeit dass sie Dr. Gelb verpassen würde.</p>
<p>*Ich halte diese Scheisse nicht mehr aus!* Schwester Viola sah geschockt auf, *Diese heulenden Mütter, Väter die nix fühlen wollen, geschockte Augen, er war doch noch zu jung! Mannmannmann, klar war der jung, soll er halt nicht rasen wie ein Besessener! Schwester Viola, sind Sie im Dienst?* Dr. Gelb sah sie kalt an. Kalt sah sie sie erst seit einigen Wochen an, seit dem Abend.</p>
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