Die DiVa

Der Martin meint

September 4th, 2009

postitBotanische Phallismen die man sich merken sollte meint der Martin:

“Inmitten der spät Spätsommerkulisse aus purpurn erigierten Gladiolen und rosa schimmerndem Phlox sitzt er als puritanische Farbverweigerung auf einem Küchenstuhl, den ihm die Wirtstocher Elsgund aus der Kneipe im Parterre herausgestellt hat in den Hof, das Bierglas vor sich auf einer hochkant stehenden Obstkiste.”

13 Responses to “Der Martin meint”

  1. DJ Brutalo

    Ein unangenehm befremdlich Prick-eln hub an.

    Kann es sein, dass der längst verebbte Zeugungsschmerz an die Oberfläche sich trollt?

  2. rouge

    Könnte man zugestehen, dass die kalkulativ illustrierte Extremfall-Vermeidung geradlinig international verlaufen ist, darf angemerkt werden, dass die kinetische Detailanalyse supervisionsabhängig kybernitisch ausufert, unter der Voraussetzung, dass die Avisierung asynchron theoretisch längst schon unter aller Kritik ist….

    … oder so

  3. dani L.

    meine liebe dame, bei solchen sätzen steht polen offen, aber sowas von. das schleckt keine geiss äwäg.

  4. schneck08

    prosa vom feinsten, frau DiVa!

  5. Johanna

    Diese verdorbenen Gladiolen.

  6. Herr Schmidt

    Pils oder Kölsch, liebe DiVa?

  7. der.grob

    ist das zufällig meine obstkiste? mir ist nämlich meine abhanden gekommen.

  8. Pssst!

    huch, ich glaub, mir geht grad einer huschen!

  9. Violette von Rosenweiß

    Verehrteste Diva,

    viel zu lange habe ich Ihnen keinen Besuch mehr im Plattenladen abgestattet.

    Nun trifft mich aber die Verzückung über die “erigierten Gladiolen”…und welch ekstatischen Ausdruck Sie mit “Botanische Phallismen” finden konnten.

    Ach da bin ich nun ganz begeistert und kann mit noch mehr Freude den Ort des goldenen Taschentuchs verlassen.

    Liebste Grüße!

  10. Danimateur

    obst soll ja ohnehin gesund sein.

  11. FrauvonWelt

    Ich, liebe Lady DiVa, wusste, dass Sie verstehen,
    warum ich wieder aufs Land gezogen bin.

    Herzlich und der Natur so nah
    Ihre FrauvonWelt

  12. Die DiVa

    Zeugungsschmerz werter Herr Brutalo? sollte Zeugung nicht nicht Schmerz bereiten?

    Nach wieviel Ginger Ale, werter Herr Rouge, haben Sie denn das zusammengestiefelt?

    Geissen, werter Herr L., schlecken soweit ich weiss am liebsten Grasslollis. Oder Salzsteine.

    Vom gröbsten, werter Herr Schneck!

    Wussten Sie denn nicht, wertes Fräulein Johanna, das die Gladiole auch die Drecksau unter den Balonpflanzen genannt wird?

    Herzlichst und luderlich

    Ihre DiVa

  13. Die DiVa

    Egal, werter Herr Schmidt, hauptsache im Tanga serviert.

    In Ihrer Obstkiste, werter Herr Grob, schläft ein Hund mit dicken Klöten. Der ist beim Hunderennen gescheitert, weil sich dieselbigen zwischen den Beinen verheddert haben.

    Huch, sowas aber auch Fräulein Pssst!

    Wie schön, wertes Fräulein von Rosenweiss, Sie hier mal wieder zu sehen. Der Ort des goldenen Taschentuches, der ist aber ähnlich schön wie die botanischen Phallismen! Das betrinken wir, meine Liebe, mit Champagner, aus Damenschuhen!

    Das, werter Herr Danimateur, wusste er auch schon und stellte daher noch ein Glas Hefe hinzu.

    Selbstverständlich, werte FrauvonWelt, you get the Landei out of the Land, but you`ll never get the Land out of the Landei. So oder so ähnlich.

    Herzlichst und endlich mal wieder

    Ihre DiVa

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