Da sitzen sie an verschiedenen Tischen, fremd und fern. Die verrauchte Dunkelheit des Raums öffnet längst verschlossene Schubladen. Die ersten Gläser Wein beflügeln trockene Kehlen und verstaubte Fantasien. Ihren Gedanken wachsen Flügel, Blut verkörperlicht unbemerkt wachsende Wollust. Lippen schwellen, Hände schwitzen, Haut spannt. Ihre Gedanken schweifen ab.
Die Berührung nur einer Hand macht sie wehrlos. Sein fester Griff erlaubt keinen Widerspruch, sie will nicht wiedersprechen. Seine Lippen kommen näher, die ihren zittern, pures Verlangen nach seinem Kuss. Doch er küsst sie nicht, sein Atem wandert ihren Hals entlang. Hart greift er in Ihr Haar, reisst Ihren Kopf nach hinten, zwickt, beisst schmeckt ihre Haut. Es scheint als könne sie ihn verbrennen. Er verwirft den Gedanken, drängt sie rückwärts, sie folgt, spürt wie sich sein Arm um ihre Taille legt und sie mit einem kräftigen Ruck auf den Tisch verfrachtet. Nie hat sie das getan, sich so gehen lassen, was wenn jemand kommt, ins Hinterzimmer des Restaurants. Sie kann nicht anders, sie folgt. Sein Griff hält Ihre Arme fest hinter ihrem Rücken, zärtliche Wehrlosigkeit. Er geht in die Knie, schiebt Ihren Rock hoch, woher wusste er? Sie vergisst alles, die Anonymität, die fremde Umgebung, ihre Gedanken tosen.
Energisch öffnet er Ihre Beine, seine Lippen, Zähne und Zunge schmecken, saugen und reizen. Es fällt ihm schwer sich zu kontrollieren, kontrolliert er sich überhaupt? Sie zuckt und stöhnt vor Lust, Schmerz und Verlangen. Er steht auf Sekunden bevor sie sich entläden kann, weiss dass sie das geniesserisch quält. Wenn Sie um ihre Macht wüsste.
Sie sieht ihn an, diesmal wird sie nicht wegsehen. Er löst eine Hand aus Ihrem Rücken, nimmt sie fest im Nacken und endlich küsst er sie. Seine weichen Lippen saugen an ihrer Zunge, Zähne knabbern an Lippen, aus zart und forschend machen sie wild und gierig. Er sieht sie an, ihre Augen fordern ihn, ihr Blick droht ihn zu durchschauen. Sie weiss nicht wie ihr geschieht als er sie vom Holz reisst, herumwirbelt und sie bücklings über den Tisch wirft. Begehren und vollkommene Hingabe durchdringen sie, er bestimmt ihre Bewegungen, laut und hart klingt sein Schlag auf der zarten Haut ihres Arsches, seine Finger krallen sich in das weiche Fleisch. Sie schreien auf, entladen sich nach wenigen Momenten.
“Olivia, Olivia, Erde an Olivia, heb dein Glas, wir wollen anstossen!” sie ist irritiert, doch gewinnt schnell wieder die Fassung und prostet Ihren Freundinnen zu. Der Mann am Tisch gegenüber fixiert sie, hebt sein Glas, lächelt nimmt einen Schluck, steht auf und geht in Richtung Hinterzimmer.
“Ich bin gleich wieder da” sagt sie und verlässt den Raum.

Juni 21st, 2009 - 22:28
Das Restaurant, liebe Lady DiVa, ist bestimmt schon im Gault Millau verzeichnet, oder?
Herzlich und jetzt hab ich Hunger
Ihre FrauvonWelt
Juni 22nd, 2009 - 09:37
Dirty und das kurz nach dem Frühstück!
Herzlich und nun einen beflügelten Tag habend, ihr Fräulein Johanna.
Juni 22nd, 2009 - 11:36
wird sie, werte diva, den mann im hinterzimmer wiedertreffen und was wird aus dem essen. da wird doch sicher kalt
ihr Retaurant-tester danimateur
Juni 22nd, 2009 - 12:36
Aber selbstverständlich, werte FrauvonWelt, oder kennen Sie eine Kaschemme in der Sie sich einfach so auf den Tisch setzen würden?
Stellen Sie sich das, wertes Fräulein Johanna, mal vor dem Frühstück vor!?
Solange, werter Herr Danimateur, nur das Essen kalt wird ist ja alles halb so wild, oder doch nicht?
Herzlichst und halb so wild
Ihre DiVa
Juni 22nd, 2009 - 14:39
es soll ja menschen geben, denen passiert so etwas ständig. mir passiert so etwas nie.
Juni 22nd, 2009 - 14:40
wie immer behalten sie recht, werte diva. unglaublich ^^
Juni 22nd, 2009 - 21:47
Also bis zum zweiten Satz dachte ich sie schreiben von diesem Abend
Juni 23rd, 2009 - 09:01
Diesen Wein nehme ich auch, bitte!
Juni 23rd, 2009 - 14:14
Der Frühling, liebe DiVa, ist schon eine seltsame Jahreszeit.
Juni 23rd, 2009 - 17:59
Wirklich nicht, werter Herr grob, dann sollten Sie die Existens von Madame Anique aber dringlichst nicht bezweifeln!
Daran haben Sie, werter Herr Danimateur, gezweifelt?
Bis zum zweiten Satz nur, werter Herr Rouge? Ach ja der Tisch war ja nicht im Hinterzimmer.
Eine ganze Flasche, wertes Fräulein Pssst?
Frühling, werter Herr Schmidt, sie spüren den Frühling?
Herzlichst und auf dem Weg ins Restaurant
Ihre DiVa
Juni 23rd, 2009 - 20:27
Ups. Wo bin ich hier gelandet? Ich glaube ich hol mal schnell meinen Katechismus heraus …
Juni 23rd, 2009 - 23:33
Wären Sie, liebes Fräulein DiVa,
so nett und reichen mir die Durchwahl des charmanten Etablissements?
Merci millefois
Ihr Erdge Schoss
Juni 24th, 2009 - 08:18
Ein Katechismus, werter Herr ThorstenLuttmann, hat noch aus keinem Eden einen Benedict gemacht. Schön sind Sie hier gelandet.
Im Zweifelsfall, werter Herr Schoss, die Telefonnummer des Restaurants Ihres Vertrauens, mit Hinterzimmer versteht sich.
Herzlichst und je vous en pris
Ihre DiVa
Juni 26th, 2009 - 01:26
…und mögen die geschliffenen zähne, beste frau DiVa, immer den besten und zartesten aller wege finden.
Juni 26th, 2009 - 14:22
geschliffen, werter Herr Schneck, die brauchen wohl viel Übung um einen zarten Weg zu finden.
Herzlichst und geschliffen
Ihre DiVa